Rainer Maria Rilke: 'Obstwiesen' und andere französische Zyklen 1923-1926, Gebunden
'Obstwiesen' und andere französische Zyklen 1923-1926
- Zweisprachige Ausgabe / Édition bilingue
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- Herausgeber:
- Christoph König
- Verlag:
- Wallstein Verlag GmbH, 10/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783835361362
- Umfang:
- 500 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 28.10.2026
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Klappentext
Pointiert, alltäglich, klar: Rilkes französische Zyklen in der ersten vollständigen Übersetzung
Rilke eröffnet sich in seinen französischen Gedichten, nach den großen Zyklen 'Duineser Elegien' und 'Die Sonette an Orpheus' (1922), neue poetische Möglichkeiten: Die Gedichte sind pointiert, alltäglich, klar - kraftvoll auf neue Weise. Ende 1923 beginnt er seinen ersten französischen Zyklus: 'Tendres împots à la France' und schreibt später: 'Ein großer Teil meiner Korrespondenz ist auf Französisch, [...], dann, plötzlich, in diesem Winter, begann das Französisch auf das [poetische] Gebiet vorzudringen, das es beschützen sollte.' Noch 1924 schreibt Rilke seine größte Zusammenstellung französischer Gedichte: 'Vergers' ("Obstwiesen"), die 1926 gemeinsam mit den 'Quatrains valaisans' auf Vermittlung von Paul Valéry in Paris erscheint; der Zyklus 'Les Roses' wird kurz nach Rilkes Tod veröffentlicht. Im letzten Lebensjahr 1926 hat Rilke in seinen zwei Heften 'Exercices et Évidences', wo er aus den Taschenbüchern ausgewählte Gedichte ins Reine bringt, noch eine Art poetischer Landschaft in leichter zyklischer Konzentration geschaffen. Der Band präsentiert Rilkes französische Zyklen mit insgesamt über 200 seiner wichtigsten Gedichte in deutscher Übersetzung zweisprachig.
Biografie (Rainer Maria Rilke)
Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.§Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.Biografie (Christoph König)
Christoph König, geb. 1956, Leiter der Arbeitstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik im Deutschen Literaturarchiv Marbach, Privatdozent an der Universität Stuttgart; wiederholt als Forschungsprofessor an der Maison des Sciences de l'Homme (Paris).Anmerkungen:
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