Muskuloskelettale Diagnostik: Standards, Kartoniert / Broschiert
Muskuloskelettale Diagnostik: Standards
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- Herausgeber:
- Christian Müller-Mai, Michael Raschke
- Verlag:
- Springer-Verlag GmbH, 08/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783662733509
- Artikelnummer:
- 12642597
- Sonstiges:
- Etwa 200 S. 80 Abbildungen in Farbe.
- Erscheinungstermin:
- 31.8.2026
Klappentext
„Das von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) 2008 initiierte Projekt TraumaNetzwerk DGU® dient der Optimierung der Prozess- und Strukturqualität durch eine zertifizierte Vernetzung geprüfter Krankenhäuser einer Region, die regelhaft an der Versorgung Schwerverletzter teilnehmen." Neben ihrer Vernetzung sind die Kliniken auch angehalten, qualitätssichernde Maßnahmen zu etablieren. Eine dieser Maßnahmen im Traumanetzwerk NordWest der DGU^®^ ist der Qualitätszirkel zur Vereinheitlichung der Diagnostik. Dabei liegt der Fokus auf einer Standardisierung der bildgebenden Diagnostik innerhalb des Netzwerkes, um Doppeluntersuchungen z. B. nach Verlegung zu vermeiden. Diese Diagnostik soll so erfolgen, dass Sie in der aufnehmenden Klinik ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Hierdurch lassen sich zukünftig die Strahlenbelastung wie auch Kosten durch Doppeluntersuchung aufgrund unterschiedlicher Standards vermeiden. Die so standardisierte Diagnostik soll nicht nur als Basis einer radiologisch beschriebenen Diagnose dienen. Vielmehr ist das Ziel, dass der einheitliche Datensatz der Diagnostik auch für die adäquate chirurgische Nutzung, und wenn nötig, für die Weiterversorgung z. B. für die intraoperative Navigation genutzt werden kann.
Um eine vertraute Gliederung zu gewährleisten, orientiert sich dieses Buch grob an der Systematik der AO-Klassifikation. Da vor jeder apparativen Diagnostik die klinische Untersuchung stehen muss, und die Klassifikation bereits eine apparative Diagnostik voraussetzt, wird den klinischen Erscheinungsbildern und Symptomen zur Einleitung der entsprechenden Diagnostik eine besondere Bedeutung zugemessen. In diesem Kontext wird, wo sinnvoll, zwischen einem Protokoll nach Trauma sowie nichttraumatischen Schmerzen unterschieden. Ergänzend erfolgt eine Einschätzung der Dringlichkeit der einzelnen Untersuchungen analog einer Ampel. Hierbei steht die Farbe Rot für eine Notfallindikation (sofort), die Farbe Gelb für eine dringliche Indikation (noch am gleichen Tag < 24h) und die Farbe Grün für eine elektive Diagnostik in einem der Verletzung angemessenen Zeitrahmen.
Anmerkungen:
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