Mathias Wirth: Transgeschlechtlichkeit und Ethik, Gebunden
Transgeschlechtlichkeit und Ethik
- Zum Ansatzpunkt des Handelns im Christentum und eine Kritik der Gewalt
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- Verlag:
- Walter de Gruyter, 11/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783112256732
- Artikelnummer:
- 12783279
- Umfang:
- 720 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 13.11.2026
Klappentext
Die Frage, ob es legitim ist, eine transgeschlechtliche Person zu sein, ist ebenso absurd wie die Frage, ob es legitim ist, überhaupt eine Person zu sein. Theologische Ethik des Geschlechtlichen fragt daher nach Bedingungen für ein gutes Leben. Die theologische Figur der Kontraktion im Sinne spezifischen Zurückweichens wird als Kritik der Gewalt an Personen mit geschlechtlicher Transitionsgeschichte analysiert. Es geht um eine ethische Denkform im Christentum, die Bedingungen des Entfaltens transparent macht, die durch religiöse oder halb-religiöse Annahmen über vermeintliche Ordnungen des Geschlechtlichen wieder vermehrt gestört werden.
Theologie unternimmt daher zunehmend transformative Blickwechsel und identifiziert die Vielfalt von Geschlechtsidentität als Fragestellung von Rang. 25F Allerdings steht eine genaue ethische Analyse der gängigen Reaktionsweisen und möglicher Berücksichtigungsformen von Personen mit geschlechtlicher Transitionsgeschichte noch aus. 26F Einen solchen grundlegenden Beitrag will diese Arbeit leisten und grenzt sich insofern von bisherigen Untersuchungen ab, als sie relevante Normen thematisch macht, die bisher eher kursorisch appliziert wurden.
Die theologische Figur der Kontraktion soll in dieser Studie als theoretischen und praktische Kritik gegen Gewalt an transgeschlechtlichen Personen und als Faktor analysiert und diskutiert werden, der Bedingungen des Entfaltens transparent macht und so ebenso Risikostrukturen offenlegt, die durch religiöse oder halb-religiöse (säkularisierte) Annahmen über Ordnungen des Geschlechtlichen entstehen. 40F Das kontraktionsethische Problem, das mit dieser Arbeit eingeführt wird, fragt, ob zur elementaren Normerfüllung im Bereich des Sozialen kontraktile Elemente zugunsten von Andersheit gerade im Christentum als prägend ausgewiesen werden müssten.
Anmerkungen:
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