Lesen und Schreiben im Verborgenen, Flexibler Einband
Lesen und Schreiben im Verborgenen
- Jonas Fränkels Kryptophilologie
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, sobald das Produkt bestellt werden kann.
- Herausgeber:
- Andreas B. Kilcher, Irmgard M. Wirtz, Malte Spitz
- Verlag:
- Wallstein Verlag GmbH, 12/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783835362161
- Umfang:
- 250 Seiten
- Sonstiges:
- mit 30 z.T. farbige Abbildungen
- Erscheinungstermin:
- 9.12.2026
Ähnliche Artikel
Klappentext
Der Tagungsband präsentiert erstmals Erkenntnisse und Funde aus Jonas Fränkels Nachlass.
Unter dem Aspekt des 'Kryptischen' untersuchen die Beiträger: innen des Bandes die Arbeit des jüdischen Philologen Jonas Fränkel, der zugleich ein Krypto-Archiv des Nobelpreisträgers Carl Spittelers anlegte und führte. Ein Krypto-Archiv ist im Archivwesen der "terminus technicus" für (verborgene) Archivbestände in Fremdnachlässen und wird auf Fränkels Philologie allgemein ausgeweitet. Diese kann als 'kryptisch' gelten, da ihr in den philologischen Prinzipien und Methoden ein transtextuelles Verständnis verborgener biographischer wie werkästhetischer Textbezüge zugrundeliegt. Des Weiteren finden sich in Fränkels Bibliothek Einlagen (wie Briefe) und Lesespuren, die sie zu einem Repositorium zweiter Ordnung machen. Der Begriff des Kryptischen hat darüber hinaus eine politische Dimension, da -Fränkel sich aus zeithistorischen Gründen am Rande der offiziellen Fachdisziplin bewegen musste. Seine Arbeit fand oftmals im Verborgenen statt, weshalb er auch von einer 'unterirdischen Wissenschaft' sprach.
Biografie (Andreas B. Kilcher)
Andreas B. Kilcher, geboren 1963; Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Basel und München; Promotion in Basel und Jerusalem; von 1993 bis 1996 wissenschaftlicher Assistent für Neuere deutsche Literatur in Basel; Professor für neuere deutsche Literatur in Tübingen.Biografie (Malte Spitz)
Malte Spitz, geboren 1984, ist Politiker. Sein besonderes Engagement gilt den Bereichen Bürgerrechte, Medien- und Netzpolitik. Seit 2013 ist er Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/ Die Grünen, zuvor war er sieben Jahre Mitglied in deren Bundesvorstand. Für internationales Aufsehen sorgte er 2011, als er seine Vorratsdaten veröffentlichte, deren Herausgabe er gerichtlich erstritten hatte. Die Veröffentlichung wurde mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Malte Spitz lebt mit Frau und Sohn in Berlin.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.