Leonhard Frank: Die Jünger Jesu, Kartoniert / Broschiert
Die Jünger Jesu
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- Verlag:
- Königshausen & Neumann, 08/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783826099649
- Artikelnummer:
- 12805049
- Umfang:
- 250 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 30.8.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Gebunden | EUR 8,00* |
Klappentext
Würzburg liegt in Trümmern. Die Menschen leben in notdürftigen Unterkünften. Manchmal findet einer, wenn er morgens aufwacht, was er am dringendsten braucht: eine Hose, ein Paar Schuhe, eine warme Decke. Als Spender zeichnen Die Jünger Jesü, elf Jungen, die für eine gerechte Verteilung irdischer Güter sorgen und die sich durch ihr praktisches Handeln von den abenteuerlichen Rachegelüsten ihrer Großväter unterscheiden. Sie werden dabei mit Kräften konfrontiert, die Vergangenes wiederbeleben wollen, und sei es mit Gewalt und Mord. Leonhard Frank gelingt ein authentisches Bild vom konfliktreichen Leben im amerikanisch besetzten Nachkriegsdeutschland.
Biografie
Leonhard Frank, 4. 9. 1882 Würzburg - 18. 8. 1961 München. Das Kind eines Schreiners ging nach Volksschule und Schlosserlehre mit Hilfe eines Stipendiums 1905 nach München, um Malerei zu studieren. 1910 zog er nach Berlin und begann zu schreiben. Als entschiedener Pazifist floh er 1915 in die Schweiz; nach dem Krieg kehrte er nach Berlin zurück. 1933 emigrierte er wieder und hielt sich zunächst in Zürich und Paris auf. Nach der Flucht aus einem Internierungslager gelangte er 1940 über Lissabon in die USA. Bis 1945 schrieb er Drehbücher für Warner Brothers in Hollywood, danach lebte er in New York, seit 1950 wieder in Deutschland (Würzburg, München) als freier Schriftsteller. Der Empfang in Würzburg war nach F.s Abrechnung mit den überlebenden Nazis in dem Roman 'Die Jünger Jesu' nicht gut. Wichtiges Thema seines z. T. autobiographisch geprägten literarischen Werkes ist seit dem ersten Roman 'Die Räuberbande' die Bindung an Würzburg, einerseits die Erinnerung an die schlimmen Erlebnisse der Kindheit in Schule, Elternhaus und Lehrzeit, andererseits die nostalgische Sehnsucht nach der Heimatstadt.Anmerkungen:
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