Leben und erinnern nach Mauthausen, Gebunden
Leben und erinnern nach Mauthausen
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- Herausgeber:
- Alexander Prenninger, Gerhard Botz, Regina Fritz, Heinrich Berger
- Verlag:
- Boehlau Verlag, 07/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783205222668
- Artikelnummer:
- 12680301
- Umfang:
- 848 Seiten
- Sonstiges:
- mit 73 s/w-Abbildungen
- Erscheinungstermin:
- 13.7.2026
- Serie:
- Brill Österreich Ges.m.b.H.
Klappentext
Dieser Band öffnet einen neuen Blick auf die Zeit nach der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen. Im Mittelpunkt stehen die Überlebenden selbst: ihre Stimmen, Erinnerungen und Lebenswege nach 1945. Auf der Grundlage von über 850 Interviews aus Europa, Israel und Amerika analysieren 30 international tätige Forscher: innen die vielfältigen Erfahrungen, das Erzählen und das Schweigen der Zeitzeug: innen. Das so entstehende Panorama zeigt, wie unterschiedlich Befreiung, Rückkehr und Erinnerung erlebt wurden - und wie lange deren Folgen nachwirkten. Als vierter Band der Reihe "Europa in Mauthausen" macht dieses Buch deutlich, dass Erinnern kein abgeschlossener Akt, sondern ein fortdauernder Prozess ist und für ein tiefes Verständnis von Geschichte und für die Lebendigkeit demokratischer Gesellschaften unverzichtbar bleibt.
Biografie (Alexander Prenninger)
Alexander Prenninger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft in Salzburg, Mitglied von b.a.s.e. Büro für angewandte Sozialforschung und Entwicklung und Lektor am American Institute for Foreign Study, Salzburg Campus; Forschungsschwerpunkte: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, Konzentrationslager, Erinnerungsgeschichte und -rituale, Oral History.Biografie (Gerhard Botz)
GERHARD BOTZ, geboren 1941 in Oberösterreich; Studium von Geographie, Biologie und Geschichte an der Universität Wien, Dr. phil. 1967; 1965-68 Dokumentar an der Arbeiterkammer Wien; 1968-79 Assistent und 1979/80 Dozent an der Universität Linz; 1980-97 o. Professor für österreichische Geschichte an der Universität Salzburg; Gastprofessuren an der University of Minnesota, Minneapolis, an der Stanford University und an der École des Hautes Études, Paris; seit 1982 Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Historische Sozialwissenschaft, Salzburg-Wien; seit 1997 o. Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wien.Biografie (Regina Fritz)
Regina Fritz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft in Wien und Lehrbeauftragte am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Forschungsschwerpunkte: Ungarische Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik, Oral History.Biografie (Heinrich Berger)
Heinrich Berger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft in Wien und lehrt Methoden und Arbeitstechniken im Fachbereich Geschichte an der Universität Wien; Forschungsschwerpunkte: Datenbanken und Quantifizierung in der Geschichtswissenschaft, Geschichte von Juden in Wien, Migrationsgeschichte.Anmerkungen:
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