Ferdinand Schmatz: diskrete diskurse, Flexibler Einband
diskrete diskurse
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- Verlag:
- Ritter Verlag, 10/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783854157069
- Artikelnummer:
- 12709198
- Erscheinungstermin:
- 15.10.2026
Klappentext
Welche Zugänge öffnet ein kooperativ hergestellter Text, die über Erkenntnis- und Ausdrucksmöglichkeiten eines Einzelnen hinausführen? Der bildende Künstler Heimo Zobernig und der Dichter Ferdinand Schmatz stellen in ihrem Buch diskrete diskurse vieles auf den Prüfstand, was den kreativen Akt, das Werk, dessen Voraussetzungen und Verstehen umfasst. Fragen nach Material, Medium, Botschaft, System, Betriebsumgebung u. a.m. konfrontieren die beiden mit Zeugnissen von emotionalem und sozialem Involviertsein, um sich Poesie, Kunst und Leben als Ganzes zu "genehmigen". Anstelle von Resümees und festen Positionen gibt das Buch Gelegenheit, Denkbewegungen zu begleiten. Im Drehen und Wenden von Wörtern und Phrasen, in der dialektischen Aufhebung von Begriffen stellen sich Momente ein, in denen überraschende Einsichten zünden, um in unvorhergesehene Richtungen abzuspringen. Schmatz' und Zobernigs diskrete diskurse erscheinen als Echtzeit- Protokolle eines ins Offene gerichteten Forschens, zugleich beruhen sie auf einer Komposition, die ebenso wie die experimentellen Interventionen in Form von Listen, Sinnsprüchen, Kalauern oder Briefverkehr das Was und Wie des Form-Denkens der beiden Künstler im Moment seiner Entfaltung zeigt.
Biografie (Ferdinand Schmatz)
Ferdinand Schmatz wurde am 3. Februar 1953 in Korneuburg/Niederösterreich geboren. 1972 begann er sein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Wien, das er 1982 mit Promotion abschloss. Von 1983 bis 1985 war er Lektor an der Nihon University in Tokio, von 1986 bis 1989 folgte ein Lehrauftrag an der Hochschule für industrielle und künstlerische Gestaltung in Linz. Schmatz ist Fachberater des Killy-Literaturlexikons für österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts. 1989 bis 1992 übernahm er Lehraufträge an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien über "Schrift und Buch" sowie über "Poetik und Kunst im 20. Jahrhundert". 1992 erhielt er eine Gastprofessur für "Freie Graphik und interdisziplinäre Kunst" an der Hochschule für Angewandte Kunst. 1993 betreute er das Autorenlabor in der Alten Schmiede in Wien. Der in Wien lebende Lyriker erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2004 den Georg-Trakl-Preis für Lyrik und 2006 den H.C. Artmann-Preis der Stadt Wien.Anmerkungen:
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