Dariusz Adamczyk: Geld als Attribut der ungleichen Entwicklung und konkurrierenden Imitation im..., Gebunden
Geld als Attribut der ungleichen Entwicklung und konkurrierenden Imitation im mitteleuropäischen Kontext (1000-1300)
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- Verlag:
- Brill I Schoeningh, 10/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783506705273
- Artikelnummer:
- 12697308
- Umfang:
- 200 Seiten
- Sonstiges:
- 13 farbige Abbildungen, 4 farbige Zeichnungen, 14 schwarz-weiße Tabellen
- Erscheinungstermin:
- 5.10.2026
Klappentext
Warum erscheint das Münzwesen der ersten Piasten im Vergleich mit den benachbarten Regionen Ostmitteleuropas unterkomplex? Was sagen die Qualität und Quantität der Geldproduktion über die Funktionsweise des Staates und die Mechanismen der Herrschaftsausübung aus? Und warum wurden Münzen überhaupt geprägt? Von dieser übergreifenden Fragestellung ausgehend kontextualisiert Dariusz Adamczyk die räumlichen Entwicklungsunterschiede im Europa des 11. bis 13. Jahrhunderts und analysiert die Übernahme monetärer Muster aus dem Westen des Kontinents sowie ihren Einfluss auf die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse im piastischen Polen. Durch die konkurrierende Imitation konnten Herzöge und Könige Kompetenzen akkumulieren, um Einnahmen zu erhöhen und die Herrschaftsausübung in Rivalität mit anderen Souveränen effizienter zu gestalten.
Biografie
Dariusz Adamczyk, geboren 1966, Dr. phil., Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau und Privatdozent an der Leibniz-Universität Hannover. Zur Geschichte des ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels im östlichen Europa veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze in verschiedenen Zeitschriften und Sammelbändern.Anmerkungen:
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