Dass nichts bleibt, wie es war! Teil 4 (1946 - 1990)
- Dass nichts bleibt, wie es war! Teil 4 (1946 - 1990)
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Detailinformationen
- Label: BearFamily
- Bestellnummer: 4941795
- Erscheinungstermin: 1.7.2011
Disk 1 von 3
- 1 Das neue Leben muss anders werden Start
- 2 In Nacht und Not und Grauen Start
- 3 Seh' ich rote Fahnen wehen Start
- 4 Friedenslied Start
- 5 Zukunftslied Start
- 6 Die Pappel vom Karlsplatz Start
- 7 Anmut sparet nicht noch Mühe (Kinderhymne) Start
- 8 Bitten der Kinder Start
- 9 Weil die Lichter wieder brennen Start
- 10 Aus einer Gefängniszelle Start
- 11 Zehn Freunde Start
- 12 Der General Start
- 13 Solidaritätslied (1946) Start
- 14 Du hast ja ein Ziel vor den Augen Start
- 15 Frieden der Welt Start
- 16 Keiner Plagt Sich Gerne (Aufbaulied Der Fdj) Start
- 17 Weltjugendlied Start
- 18 Brüder, seid bereit (Lied der Werktätigen) Start
- 19 Lied über den Frieden Start
- 20 Freie Deutsche Jugend, bau auf! Start
Disk 2 von 3
- 1 Auferstanden aus Ruinen (Nationalhymne) Start
- 2 Das ganze Deutschland soll es sein Start
- 3 Das Lied von der Partei Start
- 4 Stalin - Freund, Genosse Start
- 5 Ensemble Lied der Zeit: Leben lernen Start
- 6 Kleine Anfrage Start
- 7 Lied von der blauen Fahne Start
- 8 Die Welt verändern wir Start
- 9 Volkes Eigen Start
- 10 Dank Euch, ihr Sowjetsoldaten Start
- 11 In allen Sprachen Start
- 12 Ami, go home! Start
- 13 Der Zukunft entgegen Start
- 14 Im August blüh'n die Rosen Start
- 15 Einheit, Frieden, Freundschaft Start
- 16 Lied der deutschen Jugend Start
- 17 Weil wir jung sind Start
- 18 Lied der deutsch-sowjetischen Freundschaft Start
- 19 Unsere Heimat Start
- 20 Lied der Gewerkschaften Start
Disk 3 von 3
- 1 Wann wir schreiten Seit' an Seit' Start
- 2 Dietrich Kittner: Lied von den zweierlei Gewissen Start
- 3 Die Conrads: Streiklied der Fliesenleger Start
- 4 Auf, auf zum Kampf Start
- 5 Hanns Dieter Hüsch: Einheitsfrontlied Start
- 6 In Hamburg fiel der erste Schuss Start
- 7 Songgruppe Hamburg: Lied Der Jugend (Dem Morgenrot Entgegen) Start
- 8 Wir Schützen Die Sowjetunion Start
- 9 Schalmeienkapelle Wiebelskirchen: Arbeiterlieder-Potpourri Start
- 10 Agitprop-truppe des KABD 'Der rote Zünder': Kommunistenlied Start
- 11 Wer geht voran Start
- 12 Hanns Chor Eisler (West-Berlin): Der rote Wedding Start
- 13 Solidaritätslied Start
- 14 Die Arbeiter von Wien (Wir sind das Bauvolk) Start
- 15 Sogenanntes Linksradikales Blasorchester: Lied von der Gedankenfreiheit Start
- 16 Hannes Wader: Trotz Alledem Start
- 17 Songgruppe Hamburg: Bet' und arbeit' Start
- 18 Gelsenkirchen Falken-Songgruppe Horst-West: Kampflied Start
- 19 Bots: Das weiche Wasser bricht den Stein Start
- 20 Songgruppe der IG Druck Und Papier: Keiner schiebt uns weg Start
- 21 Schalmeienkapelle Münsterland: Die Internationale Start
*** Digibook
Produktinfo
"Vorwärts und nicht vergessen" heißt es im Solidaritätslied, mit dem Bertolt Brecht vor achtzig Jahren die Tradition des alten Arbeiterliedes aufnahm und fortführte. Das Lied wurde zum Hit. Millionen machten ihn zu ihrer Hymne: "Vorwärts, nie vergessen: die Solidarität!" Doch die Zeiten waren nicht danach. Wenig später kamen die Nazis an die Macht und sorgten dafür, dass die Arbeiterbewegung zerschlagen wurde und ihre Lieder nicht mehr gesungen werden konnten.Nach 1945 gingen Deutschland West und Deutschland Ost dann getrennte Wege, ehe die beiden Teilstaaten durch eine friedliche Revolution wieder zu einer Einheit wurden. Das deutsche Arbeiterlied blieb dabei auf der Strecke. Klassenbewußtsein ist out. Und mit ihm die linken Lieder, die von ihm sangen, die dem reaktionären Geist den Marsch bliesen und zum letzten Gefecht riefen.
Vorwärts und nicht vergessen? Ein Blick zurück auf die Geschichte des deutschen Arbeiterliedes macht deutlich, was da alles der Vergessenheit überantwortet wurde – das Heckerlied und die Internationale, der Sozialisten-Marsch und der RoteWedding, das Büxenstein-Lied und Der kleine Trompeter, all die einst populären Hymnen, all die jugendbewegten Wander- und Fahrtenlieder, mit denen die Schalmeienkapellen durch die Straßen zogen und mit denen sich die Genossen Mut und Zuversicht ansangen.
Mit der vorliegenden Sammlung blättert der Berliner Musikhistoriker Jürgen Schebera* mit mehr als 280 Tondokumenten auf 12 CDs ein wichtiges Stück deutscher Kulturgeschichte auf. Die musikalischen Zeugnisse spiegeln zugleich die widerspruchsreiche Geschichte der Arbeiterbewegung in all ihren Phasen: Lieder des Kampfes um politische Rechte, um die Befreiung von Not, Elend und Ausbeutung, Lieder gegen Faschismus und Krieg, schließlich die Lieder des Neuanfangs, wie er sich nach 1945 in den beiden deutschen Staaten entwickelt hat.
Zu hören sind auch die wichtigsten neueren Interpreten des Genres: vom legendären Ernst Busch bis zu Hannes Wader, Dieter Süverkrüp und Franz Josef Degenhardt. In den Booklets findet man die Texte sämtlicher Lieder.
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