Don Giovanni (OmU)
- Don Giovanni (OmU)
- DVD i **;
Detailinformationen
- Großbritannien/Italien, 1979
- FSK ab 6 freigegeben
- Bestellnummer: 7938368
- Erscheinungstermin: 12.1.2007
- Drama / Opernverfilmung, 169 Min.
- Regie: Joseph Losey
- Darsteller: Ruggero Raimondi, John Mcurdy, Edda Moser, Kiri Te Kanawa, Kenneth Riegel, Jose van Dam, Opera National de Paris, Lorin Maazel (geb. 1930)
- Sprache: Italienisch
- Tonformat: Dolby Surround Sound 5.1
- Bild: Widescreen
- Untertitel: Deutsch
Inhaltsangabe
Don Giovanni hat nur ein Ziel: so viele Frauen zu verführen wie irgend möglich. Auf der Suche nach einem neuen Liebesabenteuer dringt der zügellose Spanier maskiert in das Haus des Komturs ein, um sich dessen Tochter Donna Anna gefügig zu machen. Der Plan misslingt, Don Giovanni muss fliehen, und der aufgebrachte Vater versucht den jungen Maskenträger zu stellen. In einem ungleichen Kampf tötet Don Giovanni den alten Mann mit dem Schwert und entkommt unerkannt. Donna Anna und ihr Verlobter Don Ottavio finden den toten Vater und schwören Rache. Doch selbst die blutige Tat kann den skrupellosen Lebemann nicht zur Reue bewegen. Um Zerlina, die Braut Masettos, verführen zu können, lädt er die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf sein Schloss ein. Donna Elvira, eine ehemalige Geliebte Don Giovannis, will das Paar vor dem Heuchler warnen – doch Don Giovanni erklärt sie schlichtweg für verrückt. Auf dem Höhepunkt des Festes drängt er Zerlina in ein Zimmer und versucht sie zu vergewaltigen. Zerlinas Schreie lassen das Schloss erzittern. Als man ihr zu Hilfe eilt, präsentiert Don Giovanni kurzerhand seinen Diener Leporello als Übeltäter. Donna Elvira, Donna Anna und Don Ottavio glauben ihm nicht und drohen ihm sein nahes Ende an. Aber Don Giovanni lässt sich nicht beirren. Mit Geld macht er den zweifelnden Leporello für weitere perfide Pläne gefügig. Auf einem Friedhof stoßen sie auf das Grab des Komturs. Höhnisch lädt Don Giovanni dessen Statue zum Essen ein und lässt am Abend das festliche Mahl auftragen. Donna Elvira erscheint und versucht, ihren einstigen Geliebten zur Einsicht zu bewegen. Doch Giovanni weist sie höhnisch ab. Und als er später zu Tisch sitzt, wird er tatsächlich von einem geheimnisvollen, steinernen Gast heimgesucht, der Rechenschaft und Reue fordert. Don Giovanni lehnt ab. Doch da beginnt die Erde zu beben …DON GIOVANNI – anlässlich des 250. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart präsentiert CONCORDE Home Entertainment die beeindruckendste Kinoverfilmung des Opernklassikers, unvergleichlich inszeniert von Meisterregisseur Joseph Losey (Monsieur Klein, Der Mittler) und in herausragender digitaler Bild- und Tonqualität. Selten sind Schuld und Sühne, Skrupellosigkeit und Moral, Leidenschaft und Schmerz zu einer solchen Einheit verschmolzen wie in Mozarts Meisterwerk und Loseys legendärer Verfilmung. Der Weggefährte von Bertolt Brecht und Harold Pinter inszenierte seine filmische Adaption im Jahr 1979 an Originalschauplätzen in Italien. In den Hauptrollen glänzen internationale Opernstars wie Ruggero Raimondi in der Titelrolle sowie die Starsopranistinnen Edda Moser als Anna und Kiri Te Kanawa in der Rolle der Elvira. Musikalischer Leiter von Orchester und Chor der Pariser Oper ist Lorin Maazel, der heutige Chefdirigent des New York Philharmonic Orchestra. Loseys Verfilmung erhielt 1980 zwei Césars, den nationalen Filmpreis Frankreichs, für beste Ausstattung und besten Schnitt. Auch die Filmfachpresse ist begeistert: „In Loseys Filmoper wachsen Landschaften und Architektur mit der Handlung und der Musik zu einer Symbiose zusammen“, urteilt das Lexikon des internationalen Films und zieht das Fazit: „In der Optik, der Musik und ihrer Interpretation faszinierend.“
Produktionsnotizen„Es handelt sich um einen wahren Film, der eine eigene Sprache spricht, dessen Charaktere eine wahre Geschichte spielen und in dem das Filmische, das Wort und die Musik gleichberechtigt sind“, beschreibt Regisseur und Joseph Losey (1909–1984) seine legendäre Opernverfilmung von DON GIOVANNNI. In Wisconsin geboren, verließ er zu Beginn der 50er Jahre seine Heimat und begab sich nach Europa ins Exil. Wegen seiner politisch linken Haltung und der Freundschaft zu Bertolt Brecht hatte er den Unmut des McCarthy-Ausschusses auf sich gezogen. In den USA sollte er keinen Film mehr drehen, doch in Europa zählte er bald zu den wichtigsten Autorenfilmern. „Das Ziel meiner Filme ist es, die Leute mit etwas aus dem Film zu entlassen, woran sie sich immer wieder erinnern, sie zu befähigen, aus den dargestellten Problemen ihre eigenen Schlüsse zu ziehen“, sagte Losey. Zu seinen zahlreichen Film-Highlights, die er nicht selten unter Pseudonymen inszenierte, zählen die Krimi-Klassiker Teuflisches Alibi mit Michael Redgrave und Peter Cushing (1957) und Die tödliche Falle mit Hardy Krüger (1959), die romantische Harold-Pinter-Verfilmung Der Mittler von 1971 oder die hoch gelobte Parabel Monsieur Klein mit Alain Delon aus dem Jahr 1976.
Pressestimmen
Lexikon des Int. Films: "Landschaften und Architektur wachsen mit der Handlung und der Musik zu einer Symbiose zusammen. In der großartigen Bildersprache spiegelt sich das Ende einer feudalen Epoche. Obwohl auch komödiantisch, überwiegt die bitterböse Satire. In der Optik, der Musik und ihrer Interpretation gleichermaßen faszinierend." Heyne Filmlexikon: "Bildmächtige und intensive Filmfassung von Mozarts Oper."EUR 9,99
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