Robi Draco Rosa: Mad Love auf CD
Mad Love
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Sony
- Aufnahmejahr ca.:
- 2001
- UPC/EAN:
- 0827969240724
- Erscheinungstermin:
- 25.10.2004
„Mad Love“ umfasst dreizehn Songs, die illustrieren, was alles passieren kann, wenn die Gestaltungskraft des Jazz auf die Wucht von Rockmusik trifft. In erster Linie ist „Mad Love“ eine Liebeserklärung an die Schauspielerin und Regisseurin Angela Alvarado. „Ich war immer ein romantischer Typ. Unsere Beziehung ist so fantastisch und macht mich so glücklich, dass ich nicht umhin konnte, diese wunderschönen Lovesongs zu schreiben.“
Obwohl Rosa hierzulande bislang lediglich einem Kreis von Latin-Conaisseuren geläufig sein dürfte, hat der 33jährige bereits vier Soloalben veröffentlicht und für Ricky Martin Hits wie „Living La Vida Loca“ und „The Cup Of Life“ geschrieben. Beide kennen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit mit der Boyband Menudo. Rosas Album „Vagabundo“ (1996), maßgeblich inspiriert von der Dichtung Baudelaires, gilt als ein Klassiker der lateinamerikanischen Rockmusik. Robi Draco Rosa verbindet als Songschreiber, Musiker, Maler und Dichter seit Jahren scheinbar mühelos und höchst erfolgreich US-amerikanische und lateinamerikanische Kultur.
„Ich mache mir keine Gedanken darüber, ob ich lieber Rock oder Reggae mag,“ sagt Rosa. „Ich tue das, was sich für mich richtig anfühlt und erlaube mir, spontan zu bleiben.“
Entsprechend leidenschaftlich, gefühlvoll und unkonventionell klingt „Mad Love“: Da ist das ätherische Crescendo von „My Eyes Adore You“, die bluesige Gitarre von „Lie Without A Lover“ und der sexy Groove von „Dancing in the Rain“, zu hören sind Einflüsse von Flamenco bis Iggy Pop und die gedämpften Trompeten sind eine respektvolle Verneigung vor Miles Davis.
Rosa hat sein Album in seinem eigenen Studiokomplex, den „Phantom Vox Studios“ in West Hollywood, aufgenommen. Hier hat er mit hochkarätigen Session-Musikern und Produzenten gearbeitet, darunter Gitarrist Rusty Anderson, Schlagzeuger Vinnie Coliauta, Keyboarder Patrick Warren, Bassist Paul Bushnell und Schlagzeugerin Carla Azar und die Produzenten / Arrangeure Walter Afanasieff, George Noriega und der legendäre Van Dyke Parks. Darüber hinaus hat Rosa für die Arbeit am Album ein Dutzend Flamenco-Musiker aus Spanien und eine 20-köpfige Streichergruppe eingeladen.
„Ich habe zwei Jahre lang an meinem Album gearbeitet,“ sagt Rosa. „Erst hatte ich mit einer anderen Gruppe Musiker Stücke einstudiert. Wir hatten eine Menge Material; mehr als sechzig Songs. Aber nachdem wir diese Stücke aufgenommen hatten, fand ich, dass die Lieder einfach nicht gut genug waren.“
Rosa zog sich einige Zeit nach Puerto Rico zurück und kam zu dem Schluss, dass er sich musikalisch in eine andere Richtung orientieren wollte. Zurück in L. A. tat er sich mit dem Produzenten und Songschreiber George Noriega zusammen, mit dem er Ende der Neunziger schon für Ricky Martins selbstbetiteltes englischsprachiges Debütalbum zusammengearbeitet hatte. Gemeinsam schreiben sie den Song „Como Me Acuerdo“ („How I Remember“), der obwohl er der einzige spanischsprachige Song des Albums ist, Basis und Ausgangspunkt für alle weiteren Stücke auf „Mad Love“ war.
„Ich habe bemerkt, wie gut ich mit George harmoniere, als wir damals an ‚She’s All I Ever Had‘ für Ricky gearbeitet haben,“ sagt Rosa. „Also habe ich ihn angerufen und wir sind nach Venice Beach gefahren, um Songs zu schreiben.“ George Noriega verdankt Rosa, der bei „My Eyes Adore You“ mit grandioser Falsett-Stimme singt, nach eigenem Bekunden auch einen wesentlichen Teil seiner gesanglichen Fortschritte. „Seit Jahren sagen mir verschiedene Leute, ich sollte doch mehr singen und dass ich eine gute Stimme hätte. George hat mich mit besonderen Nachdruck darauf hingewiesen und mich intensiv gefördert.“
Rosa hat nicht viel für die glamouröse Popwelt übrig. Für „Mad Love“ hat er neben Kalifornien auch in Puerto Rico, Spanien und Brasilien aufgenommen. „Dort habe ich Typen kennen gelernt, die wunderschöne Musik schreiben, aber sich nichts darauf einbilden, sondern einem normalen Job nachgehen und in einer bescheidenen Wohnung leben.“ In New York hat er außerdem mit Nelson Gonzalez Teile des Songs „Crash Push“ eingespielt.
Mit seinen wilden Gitarren und dem energischen Schlagzeug klingt „Mad Love“ wie ein waschechtes Rockalbum – und lässt doch alle herkömmlichen Genre-Grenzen hinter sich. „Was ist überhaupt Rock?“ fragt Rosa. „Auch Marvin Gaye hat gerockt, und wie...! Mit der Definition von Rock hatte ich auch bei ‚Vagabundo‘ meine Probleme. Rock oder nicht Rock ist mir ziemlich egal. Ich ziehe einfach mein Ding durch.“
Tracklisting
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Dancing in the rain
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2 Lie without a lover
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3 Crash push
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4 My eyes adore you
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5 Como me acuerdo
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6 Heaven can wait
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7 This time
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8 California
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9 Try me
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10 Solitary man
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11 Never know the truth
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12 Do you remember
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13 Mad love
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14 Mas y mas (crash push)
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15 Noche fria (dancing in the rain)