Detailinformationen

  • Künstler: Takesha Meshe Kizart, Markus Brück, Simon Pauly, Stephen Bronk, German Villar, Jörn Schümann, Chor der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Michail Jurowski
  • Label: CPO, DDD, 2009
  • Bestellnummer: 8776672
  • Erscheinungstermin: 17.9.2012

Disk 1 von 3

Marie Victoire (Oper in 4 Akten) (Gesamtaufnahme)

  1. 1 Introduction (1. Akt) Start
  2. 2 Manqué Start
  3. 3 Il pleut, il pleut, bergère Start
  4. 4 Vive les Girondins! Start
  5. 5 Pauvre Simon Start
  6. 6 Oui monsieur, c'est bien moi Start
  7. 7 Eh bien, voilà ce grand courage Start

Disk 2 von 3

  1. 1 Introduction (2. Akt)
  2. 2 Trala, la
  3. 3 Des disputes dans ma prison
  4. 4 J'ai perdu mon serviteur
  5. 5 Eh bien, Monsieur Simon?
  6. 6 C'est le journal du soir
  7. 7 Ah! Madame!
  8. 8 Ouais!
  9. 9 Je suis lasse!
  10. 10 Entr'acte
  11. 11 Robespierre est mort!

Disk 3 von 3

  1. 1 Eh! L'apprenti! (3. Akt)
  2. 2 Cloteau, je t'en supplie
  3. 3 Eh quoi?
  4. 4 Bon Dieu!
  5. 5 Rien d'heureux désormais ne pourra m'advenir
  6. 6 Il est parti?
  7. 7 Kermarec - Kermarec - Ah!
  8. 8 Maurice! (4. Akt)

Produktinfo

Neue musikdramatische Welten

Respighis MARIE VICTOIRE wird nach anfänglicher Kritik mittlerweile als eine der wichtigsten Produktionen der Intendanz Harms an der Deutschen Oper Berlin und als eine Art Leuchtturm im Berliner Operngeschehen des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Respighis vierte von insgesamt zehn Opern entstand in den Jahren 1912 / 13. Der Hauptgrund dafür, dass sie nicht, wie geplant, Anfang 1915 am Teatro Costanzi in Rom uraufgeführt wurde, war sicher die Außenpolitik des Ersten Weltkrieges. Erst 89 Jahre später, im Frühjahr 2004, kam MARIE VICTOIRE in Rom zur Uraufführung und wurde jetzt 2009 erfolgreich in Berlin wieder aufgeführt. Opernwelt schrieb nach der Premiere: „Die Deutsche Oper Berlin demonstriert mit der Wiederentdeckung von Respighis Oper ihre Leistungsfähigkeit – mit Leidenschaft sowohl für die Musik als auch für das Bühnengeschehen.“ Und der Dirigent Michail Jurowski fasst treffend die Bedeutung dieses eindrucksvollen Werkes zusammen: „Respighis Musik betont das Drama, nicht die kulinarische Oper. Entscheidend ist das Zusammenwirken von Text und Musik, von Szene und Gesang. Der Komponist entdeckt neue musikdramatische Welten. Er wendet sich von Puccini ab und dem Musikdrama eines Richard Strauss und Sergej Prokofjew zu und markiert damit den Beginn der modernen Oper in Italien. In LA FIAMMA schreibt Respighi betont archaisierend, um die düstere Atmosphäre im mittelalterlichen Byzanz aufleben zu lassen. In MARIE VICTOIRE hören wir hingegen eine Musik, die eher an den Tonfall von PINI DI ROMA erinnert: Wild, mit groß aufrauschendem Orchester. Vielleicht ist die Musik für die Freunde des italienischen Verismo zu ‚französisch duftig’, für die Verehrer des ungefähr gleichzeitigen französischen Impressionismus’ unter Umständen zu ‚italienisch zupackend’ – tatsächlich aber ahnt man, weshalb Alberto Franchetti dem jungen Kollegen Respighi nach dem Anhören der MARIE VICTOIRE sagte, mit diesem Werk sei der neue Weg der Oper gefunden.“

Product Information


New Musico-Dramatic Worlds

After some initial criticism Respighi’s Marie Victoire has gone on to be hailed as one of the most important productions during Kirsten Harms’s tenure at the German Opera of Berlin and as a beacon in the Berlin opera history of the first decade of the twentieth century. This fourth of Respighi’s total of ten operas was composed during 1912-13. Marie Victoire was supposed to celebrate its premiere at the Teatro Costanzi in Rome in early 1915, but these plans were thwarted, with the foreign policy of World War I surely playing a principal role here. It was first eighty-nine years later, in the spring of 2004, that the premiere of Marie Victoire was held in Rome, and it then went on to be performed with great success in Berlin in 2009. After its German premiere Opernwelt wrote, »The German Opera of Berlin demonstrates its high level of achievement with the rediscovery of Respighi’s opera – with passion both for the music and for the stage action.« And the conductor Michail Jurowski perfectly summed up the significance of this impressive work as follows: »Respighi’s music emphasizes the drama, not the culinary opera. The interaction of text and music, of scene and song, is decisive. The composer discovers new musico-dramatic worlds. He turns away from Puccini and to the music dramas of Richard Strauss and Sergei Prokofiev, thus marking the beginning of the modern opera in Italy. In La fiamma Respighi deliberately writes in an archaizing style in order to bring to life the gloomy atmosphere of medieval Byzantium. In contrast, in Marie Victoire we hear a music more reminiscent of the tone of Pini di Roma: wild, with grand surging in orchestra. Perhaps the music has too much ‘French lightness‘ for the friends of the Italian verismo; for the admirers of French impressionism from about the same period it perhaps has too much ‘Italian verve’ – but in fact one understands why it was that Alberto Franchetti, after listening to Marie Victoire, told his young colleague Respighi that with this work the new path of the opera had been found.«

Pressestimmen

wienerzeitung. at 11 / 12: "Respighi gehörte zu jenen italienischen Komponisten, die einen neuen Weg gehen und sich weniger an Puccini als an Richard Strauss orientieren wollten. So wird 'Marie Victoire' öfter vom symphonischen Orchestersatz getragen als von den Singstimmen. Respighi gewinnt der Liebesgeschichte zu Zeiten der Französischen Revolution Klänge ab, wie man sie in der italienischen Oper kaum je gehört hat. Die hier vorliegende Aufführung der Deutschen Oper Berlin ist wie aus einem Guss. Unbedingt hörenswert."
Concerti 02 / 13: "Diese Oper bringt dramatische und psychologische Feinzeichnung. Die Stimmgewalt der Mitwirkenden nimmt ein, allen voran die absolut beeindruckende Takesha Meshe Kizart. Wie sie die mörderische Titelpartie der Marie stemmt, ist zum Niederknien."
Audiophil Februar-April 2013: "Takesha Meshe Kizart macht in der Titelpartie eine Figur, der man das schicksalhafte Auf und Ab ihres Lebens in jeder Nuance abnimmt. Prächtige Entdeckung." Opernglas 02 / 13: "Vor allem Takesha Meshe Kizart in der Titelrolle läuft in diesen Szenen zu großer Form auf. Michail Jurowski kostet zarte Lyrismen ebenso aus wie die großen dramatischen Steigerungen, was ganz entscheidend zum hervorragenden Gesamteindruck dieser Aufnahme beiträgt."

EUR 29,99*

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