Mieczyslaw Weinberg, wie er sich selbst am liebsten nach westlicher Weise schrieb, ist auch als Moshe Vainberg bekannt. Schostakowitsch hatte den 1919 in Warschau geborenen, dann in Weißrussland studierenden jungen Komponisten nach Moskau eingeladen, wo dieser dann bis zu seinem Tode 1996 lebte. Weinberg war zwar nie als offizieller Schüler Schostakowitschs eingeschrieben, doch er hat diesen immer als seine Inspirationsquelle anerkannt: „Ich rechne mich zu seinen Schülern, seinem Fleisch und Blut.“ Und Schostakowitsch wiederum ließ keine Gelegenheit verstreichen, um Freunden und Kollegen Weinbergs Musik ans Herz zu legen. Streichquartett-Kompositionen begleiteten Weinberg sein ganzes Leben. Das erste schrieb er 18-jährig - das 17., sein letztes, 1986. Dabei scheinen Schostakowitsch und Weinberg eine Art Wettstreit im Streichquartett-Komponieren geführt zu haben. Während jedoch der Schostakowitsch-Zyklus heute zum Standardrepertoire zählt, ist der Weinberg-Zyklus in Vergessenheit geraten. Vollkommen zu Unrecht, wie unsere geplante Gesamteinspielung mit dem phantastischen Quatuor Danel zeigen wird.
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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