Detailinformationen

(in d-moll 1888;op. 54 Nr. 1 & 2;op. 74;
op. 109;op. 121)

  • Künstler: Berner Streichquartett
  • Label: CPO, DDD, 92-94
  • Bestellnummer: 6520223
  • Erscheinungstermin: 1.5.1998
  • Serie: cpo-Gesamteditionen

Disk 1 von 3

Streichquartett d-moll (1888/89)

  1. 1 1. Allegro Start
  2. 2 2. Adagio Start
  3. 3 3. Finale - Aufschwung Start

Streichquartett Nr. 1 g-moll op. 54

  1. 4 1. Allegro agitato Start
  2. 5 2. Vivace assai Start
  3. 6 3. Largo mesto Start
  4. 7 4. Prestissimo assai Start

Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 54

  1. 8 1. Allegro assai e bizzaro Start
  2. 9 2. Andante semplice con variazioni Start
  3. 10 3. Allegro vivace con spirito Start

Disk 2 von 3

Streichquartett d-moll op. 74

  1. 1 1. Allegro agitato e vivace
  2. 2 2. Vivace
  3. 3 3. Andante sostenuto con variazioni
  4. 4 3. Allegro con spirito e vivace

Disk 3 von 3

Streichquartett Es-Dur op. 109

  1. 1 1. Allegro moderato
  2. 2 2. Quasi presto
  3. 3 3. Larghetto
  4. 4 4. Allegro con grazia

Streichquartett fis-moll op. 121

  1. 5 1. Allegro espressivo
  2. 6 2. Vivace
  3. 7 3. Adagio
  4. 8 4. Allegro con spirito

Produktinfo

Bis heute changieren die Wertungen der historischen Position Max Regers, der den einen als späte Erbe der klassisch-romantischen Tradition, den anderen als Wegbereiter in der Vorgeschichte der Moderne scheint.

Als Reger um die Jahrhundertwende erste öffentliche Beachtung fand, hatte er bereits 50 Werke geschrieben: Kammermusik, Lieder, Orgelwerke, Klavierstücke - tradierte Gattungen der absoluten Musik in der Nachfolge des Dreigestirns Bach - Beethoven - Brahms.

Und gerade mit der Kammermusik lag er ziemlich quer zum Trend der Zeit, der zu monumentalen Großformen und programmatischen Inhalten neigte. Den gewichtigsten Block bilden dabei sicherlich Regers sechs Streichquartette.
Ihre Entstehung begleitete seine Komponistenlaufbahn sehr gleichmäßig: Vom Jugendquartett des 16jährigen, das durch die zusätzliche Verwendung eines Kontrabasses im Finale ein Unikum seiner Gattung sein dürfte, bin hin zum Reifewerk des Quartetts op. 121 aus dem Jahre 1911.

Wir legen nun eine erste Gesamteinspielung dieser gewaltigen Werkgruppe auf drei CDs vor, für die wir das Berner Streichquartett gewinnen konnten, das sich seit Jahren intensiv in Konzerten mit den Kompositionen Regers auseinandergesetzt hat.

Pressestimmen

J. Berger / Coburger Tageblatt v. 25.1.95: "Faszinierend widersprüchliche Musik. Die für Regers Stil charakteristische wuchernde Chromatik, der ruhelose Modulationsdrang, die Kurzatmigkeit vieler Motive findet sich exemplarisch auch in seinen Streichquartetten. Mit kraftvollem, geradlinigem und konturenscharf eingefangenem Ensembleklang gelingen dem Berner Streichquartett durchweg spannungsvolle, weil unbegradigte Wiedergaben, in denen auch Regers skurril - bissiger Witz deutlich hörbar wird." Audio 5 / 95: "Vorbildliche Interpretation." Musica 6 / 95:"Perfekt gespielt. Vorzügliche Interpretation." *** Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 1995 ***

EUR 14,99*

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