Das Interesse an Louis Spohr wächst: Das zeigt nicht nur unsere Neueinspielung aller seiner symphonischen Werke. Unser Projekt wird aber erstmals vollständig sein und auf der neuen kritischen Ausgabe basieren, die der Musikwissenschaftler Bert Hagels im Zusammenhang mit unseren Aufnahmen erstellt. Sinnvoller kann Musikwissenschaft nicht sein! Seine 2. Symphonie schrieb Spohr 1820 für das Orchester der Londoner Philharmonic Society, von dem er restlos begeistert war: „...dass ich mich unendlich darauf freue, dieses Werk, das ich mit großer Begeisterung empfangen und geboren habe, von einem so herrlichen und stark besetzten Orchester und in einem so würdigen Lokal zum ersten mal zu hören...“Die Aufführung wurde ein Riesenerfolg und machte Spohr zu einem der beliebtesten deutschen Komponisten in England. Das zeigt sich auch an der 24 Jahre später entstandenen 8. Symphonie, die ein direktes Auftragswerk der Philharmonic Society war. Howard Griffiths legt wieder eine packende, an der historischen Aufführungspraxis orientierte Interpretation vor.
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Spohr’s Second and Eighth
Interest in Louis Spohr is growing – a fact reflected not only in our new edition of his complete symphonic works. Our project, however, will be the first such complete undertaking and is based on the new critical edition being prepared by the musicologist Bert Hagels in connection with our recordings. Musicology could not make better practical sense! Spohr composed his Symphony No. 2 in 1820 for the London Philharmonic
Society Orchestra, an ensemble with which he was thoroughly pleased: »I am looking forward immensely to hearing this work, which I have conceived and carried to term with great enthusiasm, performed for the first time by such a splendid and strongly arrayed orchestra and in such a worthy locale.« The performance was a huge success and made Spohr one of the most popular German composers in England. This is also shown in the
Symphony No. 8 composed twenty-four years later. Howard Griffiths once again presents a gripping interpretation informed by historical performance practice.
Press comments
klassik-heute. com 09 / 08: "Diese Gründlichkeit war hier
wiederum angebracht, denn offenbar muß man den subtilen
Nuancenreichtum und die 'biedermeierliche' Dramatik
seiner zweiten Sinfonie (1820) oder das filigrane
Dahinwehen der sogenannten 'englischen' Achten aus dem
Jahre 1847 wie einen exzellenten Wein behandeln: Nicht
stülpen, sondern atmen lassen, damit sich die Aromen
entfalten und den Raum füllen können. Dann sind die
besten Dinge von Louis Spohr - ein großer Teil seiner
Konzerte, seine zum großen Teil exquisite Kammermusik und
seine Sinfonien - nicht nur genießbar, sondern geradezu
köstlich."
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller Super Audio CD-Player benötigt. Heute sind aber bereits Kombi-Player auf dem Markt, die alle Formate abspielen können. Dank Hybrid-Funktion (jeweils in unseren Artikeldetails angegeben) sind viele SACDs auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD.
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