Hieronymus Praetorius (1560-1629): Orgelwerke
- Hieronymus Praetorius (1560–1629)
- Orgelwerke
- 2 Super Audio CDs i **;
Detailinformationen
Tonformat: stereo/multichannel (Hybrid)
- Künstler: Friedhelm Flamme / Scherer-Orgel St. Stephan Tangermünde
- Label: CPO, DDD, 2007
- Bestellnummer: 3313835
- Erscheinungstermin: 26.6.2012
Produktinfo
Norddeutsches Orgelbarock Vol. 9Auf dem neuesten Volume unserer Orgelwerke des norddeutschen Barock interpretiert Friedhelm Flamme Orgelwerke von einem der wohl angesehensten Musiker in Hamburg seiner Zeit: Hieronymus Praetorius. Die komplett hier eingespielten Magnificat-Zyklen basieren in den acht Kirchentönen auf den jeweiligen Magnificat-Tönen, wie sie in Hamburg in Gebrauch waren. Gedacht für den Alternatim-Gebrauch (Wechsel von instrumentaler und vokaler Ausführung) im Vespergottesdienst stehen sie ohne unmittelbare kompositorische Vorläufer da. Im Vergleich zu den vokalen Magnificat-Kompositionen Praetorius’ wird in den Orgelwerken eine freiere Stimmführung praktiziert, mit Alterationen und daraus resultierenden Querständen, Diminutionen vor allem an Kadenzen sowie einigen wenigen Echopassagen. Des Weiteren sind drei der insgesamt 19 Hymnus-Kompositionen aus der Visby-Tabulatur, sowie einige liturgische Stücke und seine beiden Choralfantasien. Die Orgel in der St. Stephanskirche Tangermünde ist heute das einzige Werk des bedeutenden Orgelbauers Scherer, von dem sowohl das prachtvoll geschnitzte Gehäuse als auch etwa 50 % der Originalpfeifen, darunter alle Prospektpfeifen, erhalten sind, und sie erweist sich als ideales Instrument für die authentische Aufführung von Orgelmusik dieser Zeit.
Product Information
Northern German Organ Baroque Vol. 9
On the latest release in our series featuring the organ literature of the Northern German Baroque, Friedhelm Flamme interprets organ works by one of the most esteemed Hamburg musicians of his time: Hieronymus Praetorius. The Magnificat cycles recorded here in full are based on the eight church modes of the particular Magnificat tones then in use in Hamburg. Intended for alternatim use (alternation of instrumental and vocal execution) during the evening religious services, they stand alone, without any direct compositional predecessors. In contrast to Praetorius’ practice in his vocal Magnificat compositions, his organ works display a freer part writing style with alterations and the resultant cross-relations, diminutions above all in the cadences, and a few echo passages. Moreover, three of his total of nineteen hymn compositions, some of his liturgical pieces, and both of his chorale fantasias are from the Visby Tablature. Today the organ in St. Stephen’s Church in Tangermünde is the only instrument by the important organ builder Hans Scherer that continues to display its magnificently carved case and about fifty percent of its original pipes, including all the front pipes. It proves to be the ideal instrument for the authentic performance of organ music from this period.
Pressestimmen
rbb 08 / 12: "Diese CD ist ein wahrhaftes Desiderat. Denn endlich wird einmal dem Hamburger Jacobi-Organisten, einem bedeutenden deutschen Komponisten des Frühbarock, eine monografische Edition gewidmet. Vor Ohren steht uns ein hochrangiges Denkmal des norddeutschen Orgelbaus im frühen 17. Jahrhundert, das für die Musik Hieronymus Praetorius geradezu prädestiniert ist. 'Last but noch least' ist es der Organist Friedhelm Flamme, der für die vorzügliche Qualität der Produktion verantwortlich zeichnet. Darüber hinaus ist es dem Tonmeister vorzüglich gelungen, Instrument und raum in einen optimalen klanglichen Zusammenhang zu bringen (was eine hohe Kunst ist!)."klassik-heute. com 09 / 12: "Friedhelm Flamme zeigt sich hier als stilsicherer Interpret frühbarocker Orgelmusik. Diese Doppel-CD präsentiert in hervorragender Klangqualität bedeutsame Zeugnisse der Kirchenmusik aus der Wende vom Jahrhundert der Reformation zum 17. Jahrhundert, das während seiner ersten 50 Jahre in Deutschland nicht nur durch die Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges geprägt ist, sondern auch eine überaus reiche Musik hervorgebracht hat."
klassik. com 09 / 12: "Hieronymus Praetorius wird von Friedhelm Flamme als einer der wichtigen Impulsgeber bei der Entfaltung des norddeutschen Orgelbarock überzeugend präsentiert. Auf der einen Seite bietet die Platte einen gelungenen Eindruck der stilistischen Bandbreite bei Hieronymus Praetorius, andererseits ist sie einmal mehr das schöne Porträt eines überaus interessanten Instruments. Damit wird die verdienstvolle Reihe mit weniger bekannten Meistern des norddeutschen Orgelbarock bei cpo auf sehr ansprechendem Niveau fortgesetzt."
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