Gegen Ende der 1980er Jahre entdeckte der Musikwissenschaftler Paul Banks in den Archiven der Österreichischen Nationalbibliothek die Partitur der Symphonie E-Dur von Hans Rott. Er sorgte dafür, dass das Werk der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und hatte der Musikwelt damit unbestrittenermaßen einen großen Dienst erwiesen, denn immerhin tauchte damit ganz urplötzlich aus den Abgründen der Geschichte ein bemerkenswertes Stück auf, das das Schaffen eines Gustav Mahler in ganz neuem Lichte zeigte. Dieser selbst hatte über seinen früh verstorbenen Kommilitonen gesagt: »Er ist meinem Eigensten so verwandt, daß er und ich mir wie zwei Früchte von demselben Baum erscheinen.« Der lange vor Mahlers Erster entstandenen E-Dur Symphonie hört man mit Schrecken und Verwunderung an, was Mahler ihr und ihrem Schöpfer schuldete. Unsere Neuaufnahme mit dem Radio Symphonieorchester Wien unter Dennis Russell Davies erhält ihre Besonderheit noch durch die Ersteinspielung des Pastoralen Vorspiels (1877–80).
Pressestimmen
BBC Music Magazine 10 / 2002: "Wenn Sie Rotts faszinierende
Symphonie noch nicht gehört haben - hier ist die
Gelegenheit!"
The Independent: "Man fragt sich, was Rott noch hätte
erreichen können - wenn er länger gelebt hätte."
Sunday Times: "Voll von wunderschönen und kraftvollen
Erfindungen."
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