Der in Bergamo geborene Giuseppe Ferlendis war einer der bekanntesten Virtuosen auf der Oboe und besonders auf dem Englischhorn, an dessen technischer Verbesserung er selbst mitwirkte. 1777 wurde er vom Salzburger Fürsterzbischof zum Oboisten der Hofkapelle ernannt. Dort lernte er auch W. A. Mozart kennen, mit dem ihn bald eine innige Freundschaft verband, und der für ihn das Konzert für Oboe KV 314 schrieb. Ferlendis selber komponierte vier Oboenkonzerte, von denen nur Kopien der einzelnen Partituren aus dem 19. Jahrhundert existieren und bis heute wurde nur eines veröffentlicht. Daher auch die Entscheidung, die beiden anderen hier zu hörenden Konzerte zu rekonstruieren. Die Konzerte weisen zwar deutliche Mozartsche Prägungen auf, aber der melodische Ideenreichtum und die natürliche Eleganz zeigen doch das italienische Naturell Ferlendis´. Ergänzt wird die Aufnahme mit sechs Trios - hier in der Besetzung Oboe, Flöte und Fagott –, die zwar stilistisch einfach gehalten sind, aber trotzdem das kompositorische Talent des Oboenvirtuosen aufzeigen - sowohl in der Durchführung der Hauptteile als auch in der Ausarbeitung der Themen.
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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