Georg Friedrich Händel war ein wahrer Virtuose auf dem Cembalo, seinen Ruf und seine Karriere begründete er als Solist an diesem Instrument, und 1707 lieferte er sich noch einen pianistischen Wettstreit mit Domenico Scarlatti. 1720 aber erst veröffentlichte er im Selbstverlag seine erste große Sammlung mit Solowerken: die 8 Suites de Pieces pour le Clavecin. Mit dieser Jahreszahl 1720 verbindet sich aber auch schon das Ende einer ernsthaften Auseinandersetzung mit solistischer Musik für dieses Instrument in Händels Biographie. Um diese Zeit nämlich war die Faszination für das intime Genre des Klavierspiels längst von seiner Begeisterung für größere Besetzungen und musikalische Bühnenwerke überlagert worden. Trotzdem: Diese Sammlung stellt in dieser Gattung Händels opus maximum dar und ist bis auf den heutigen Tag für jeden Cembalisten (und Pianisten) ein Meilenstein und eine Herausforderung. Mit einer formalen Vielseitigkeit und Freiheit sondergleichen erschafft Händel einen gewaltigen Kosmos barocker Affektsprache und (damaliger) pianistischer Möglichkeiten.
Um das alles zum Leben zu erwecken, bedarf es eines großen, schöpferischen Interpreten: Wir sind stolz, Ludger Rémy dafür gewonnen zu haben.
Press comments
International Record Review: "Remy ist ein erstklassiger
Musiker. Sein Instrument ist exquisit aufgezeichnet."
Music Web: "Dies ist die bei weitem dramatischste,
kühnste und fantasievollste Version die ich je gehört
habe."
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NoteCD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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