Zweifellos gehört Francesco Feo zu den bedeutenden neapolitanischen Komponisten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die hier vorgestellte Messe sowie der Psalm 110 "Confitebor tibi Domine" sollten Anstoß geben für die überfällige Ehrenrettung eines der besten italienischen Komponisten seiner Generation. War doch Francesco Feo, der sein ganzes Leben in Neapel ansässig und tätig war, in Italien zu seiner Zeit sehr bekannt und erfolgreich – vor allem durch sein Oratorium San Francesco di Sales (1734) und auch am sächsisch-polnischem Hof wurden Werke von ihm aufgeführt. Messen bestanden normalerweise in der neapolitanischen Kirchenmusik nur aus Kyrie und Gloria - wenn die übrigen Teile vertont wurden, waren es kaum mehr als "Anhängsel". Letzteres trifft auch auf die hier erstmals zu hörende Messe im neapolitanischen Kirchenmusik-Stil zu. "Matthias Jung und das Vocalensemble bewiesen auch diesmal wieder Erfahrung und stilistische Sicherheit bei der Interpretation alter Musik, wobei die Frische des Musizierens, der beherzte Zugriff und die Betonung der heiter-beschwingten Faktur besonders hervorzuheben sind" (Dresdner Zeitung, Feo-Konzertkritik)
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Francesco Feo’s Rehabilitation
Francesco Feo doubtless numbers among the most important Neapolitan composers of the first half of the eighteenth century, and the Mass and Psalm (Psalm 110: »Confitebor tibi Domine«) presented here promise to get underway the long-overdue rehabilitation of one of the best Italian composers of his generation. After all, Feo, who lived and worked in Naples throughout his life, was very famous and successful in Italy at the time, above all owing to his oratorio San Francesco di Sales (1734), and works by
him were performed at the Saxon-Polish court in Dresden. Masses normally consisted only of the Kyrie and Gloria in Neapolitan church music; if the other parts were set, then they were hardly more than »appendages.« This also applies to the mass in Neapolitan church music style being heard here for the first time. »Matthias Jung and the Vocalensemble once again demonstrate their experience and stylistic flawlessness in the interpretation of early music, with their vibrant performance style, energetic commitment, and emphasis on the bright and cheerful element meriting special mention« (Dresdner Zeitung, Feo concert review).
Press comments
klassik-heute. com 04 / 09: "Konstrastvolle, mitunter
virtuose, ja durchaus dramatische Musik. Auf jeden Fall
sind die herrlich prägnante Artikulation und stimmliche
Homogenität des Sächsischen Vocalensembles wie auch das
akzentuierte Spiel der Batzdorfer Hofkapelle mitsamt den
ansehnlichen solistischen Leistungen echte
interpretatorische Höhepunkte."
American Music Guide 8 / 2009: "Großartige Musik, superb
dargeboten."
Concerto 10 / 09: "Jung präsentiert diese
sächsisch-neapolitanische Kirchenmusik mit zupackender
Energie und tänzerischer Beschwingtheit."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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