Detailinformationen

+Hamlet-Ouvertüre op..56
  • Künstler: Oldenburgisches Staatsorchester, Thomas Dorsch
  • Label: CPO, DDD, 2011
  • Bestellnummer: 4916775
  • Erscheinungstermin: 23.5.2012
  1. 1 Overtüre zu Shakespeare's Hamlet op. 56 Start

Sinfonie Nr. 2 op. 60 C-Dur

  1. 2 1. Belebt Start
  2. 3 2. Sehr langsam und getragen Start
  3. 4 3. Einfach und schlicht - Etwas gemächliches Zeitmaß Start
  4. 5 4. Lebhaft und feurig - Sehr schnell und drängend Start

Produktinfo

Ein Böhme in Altona

Eigentlich war Felix Woyrsch als Komponist Autodidakt. Doch zu diesem Thema hatte er so seine eigene Meinung: „Ich habe keine schlechten Lehrmeister gehabt, Namen von gutem Klang: Kontrapunkt habe ich bei Palestrina, Lassus, Sweelinck. Schütz und Haßler studiert und gar oft zu Füßen des großen Sebastian still gesessen; Komposition lehrten mich Beethoven, Mozart und Haydn, sowie den Meistern der neueren Zeit, Brahms und Wagner habe ich viel zu danken.“ Man merkt schon an dieser Ahnenreihe: Ein Neutöner und Revolutionär wollte der Städtische Musikdirektor der damals noch eigenständigen Stadt Altona nicht sein. Er gehört in eine Gruppe von Generationskollegen, wie Richard Wetz, Wilhelm Berger, Felix Weingartner und Paul Juon, die die klassisch-romantische Tradition auf eine persönliche Art und Weise vorsichtig weiterentwickelten und damit z. B. die Gattungsgeschichte der Symphonie um wichtige Nuancen bereicherten. Zusammen mit dem Oldenburgischen Staatsorchester, das schon eine Lanze für Albert Dietrich gebrochen hat, wollen wir nun auch diesem norddeutschen Brahms-Nachfolger Gerechtigkeit widerfahren lassen.

Product Information


A Bohemian in Altona

Felix Woyrsch was a genuine autodidact in composition and had an opinion of his own on this topic: »I did not have any bad teachers. Fine-sounding names: I studied counterpoint with Palestrina, Lassus, Sweelinck, Schütz, and Haßler and often sat at the feet of the great Sebastian; Beethoven, Mozart, and Haydn taught me composition, and I owe a lot to the masters of more recent times, Brahms and Wagner.« As we can gather from this ancestral portrait gallery, the city music director of the then independent city of Altona did not aspire to be an innovator and a revolutionary. He belonged to a generational group of composers including Richard Wetz, Wilhelm Berger, Felix Weingartner, and Paul Juon, whose members carefully continued to develop the classical-romantic tradition in their own personal manner and style and enriched the history of genres such as the symphony with important nuances. Together with the Oldenburg State Orchestra, known for its enlistment in the cause of Albert Dietrich, we would now like to see justice done to Felix Woyrsch, the Northern German successor to Brahms.

Pressestimmen

Ostthüringer Zeitung 07 / 12: "Die Sinfonie pendelt zwischen radikaler Ausdrucksschärfe und volksliednaher Themenwahl und steigert sich zu einem großartigen Finale."
klassik. com 07 / 12: "Referenzeinspielungen beider Werke, die an Farbe und Tiefe wohl kaum zu übertreffen sind. Die sorgsame NDR-Aufnahmetechnik unterstützt den herausragenden Eindruck. Auch das Booklet ist rundum gelungen."
dasorchester. de 11 / 12: "Ein Meilenstein auf dem Weg zur Rehabilitation des Komponisten."
Die Tonkunst 01 / 13: "Ein Meilenstein auf dem Web zur Rehabilitation eines Komponisten, der im antiromantischen Klima der Nachkriegsjahrzehnte keine Überlebenschance hatte."

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