Egon Wellesz: Symphonien Nr. 1-9
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Egon Wellesz (1885-1974)
Symphonien Nr. 1-9
Detailinformationen
+Symphonischer Epilog op. 108Tracklisting
Produktinfo
Zum Inhalt der CD:
Sämtliche Wellesz-Symphonien jetzt in der preiswerten Box
Spricht man über die Wiener Schule zu Beginn des 20. Jahrhunderts so fällt neben Schönberg, Berg und Webern sicherlich auch sein Name, auch wenn er sich schon früh aus dem Dunstkreis der »Zwölftöner« löste und seine eigenen harmonischen Wege ging: Egon Wellesz, in Wien geboren, einer der ersten Schüler Schönbergs und Musikwissenschaftsstudent bei Guido Adler: beide Ausbildungen sollte er in seinem Leben brauchen. Bis zum Kriegsausbruch zählte er zu den meistaufgeführten Komponisten im deutschsprachigen Raum, seine fünf Opern erlebten ihre erfolgreichen Aufführungen an den größten deutschen Häusern. Zu dieser Zeit war er aber auch schon Professor für Musikwissenschaft und hatte sich auf die Entzifferung der byzantinischen Notenschrift spezialisiert. Dann kam der Bruch: 1938 die erzwungene Emigration nach England, wo er allerdings seine universitäre Laufbahn in Oxford fortsetzen konnte. Der Komponist Wellesz schwieg bis Kriegsende, erst dann kehre seine volle Schaffenskraft zurück, beinahe die Hälfte seiner Werke schrieb er nach seinem 60. Lebensjahr. Die neun Symphonien sind fraglos die Hauptwerke dieser späten Periode. Ganz bewusst knüpfte der Emigrant gerade an die österreichische Symphonik an, seine symphonischen Arbeiten bedeuteten für ihn wohl auch eine Verarbeitung des Verlustes der Heimat.
"Diese Edition ist nicht hoch genug zu bewerten." Klassik-heute
"Ein hervorragendes Zeugnis eines weithin unterschätzten Sinfonikers. Spontan ansprechende, energiegeladene Musik." Neue Musikzeitung
"Herausragende Einführungstexte und die klanglich hervorragend aussteuernde Aufnahmetechnik machen diese Aufnahmen zu einer Entdeckung und zu einer Ausnahmeerscheinung auf dem CD-Markt. Mit diesen Einspielungen legt Rabl mit dem RSO Wien einen Gesamtzyklus der Symphonien von Wellesz vor, der auf Jahre hinaus wohl kaum noch überboten werden dürfte. Unbedingt empfehlenswert.« klassik. com


