Christoph Bernhard: Geistliche Harmonien 1665

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Christoph Bernhard (1627-1692)

Geistliche Harmonien 1665

  • CD i
  • Erscheinungstermin: 14.9.2007
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • Künstler: Winter, Gramß,Voss, Kaiser, Abele, Das Kleine Konzert, Hermann Max
  • Label: CPO , DDD, 2004
  • Bestellnummer: 3493645

Tracklisting

  1. 1 Play Track 1
  2. 2 Play Track 2
  3. 3 Play Track 3
  4. 4 Play Track 4
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Produktinfo

Zum Inhalt der CD:


Harmonien von Schütz´ Lieblingsschüler

Eine Generation später als Samuel Scheidt lebte Christoph Bernhard (1628-1693), der Lieblingsschüler von Heinrich Schütz in Dresden. Dieser hatte den „wolqualificierten jungen menschen“ zu seinem Vizekapellmeister gemacht, da er sich aus Altersgründen mehr und mehr aus dem Alltagsgeschäft zurückgezogen hatte. Auch wenn Bernhard dann ab 1664 als Musikdirektor der vier Hauptkirchen nach Hamburg ging, blieb der Kontakt bis zu Schützens Tod sehr eng. Dass z. B. der äußerst strenge und kritische Schütz über eine bei Bernhard bestellte Trauermusik zurückschrieb: Mein Sohn, er hat mir einen großen Gefallen erwiesen durch Übersendung der verlangten Motette. Ich weiß keine Note darin zu verbessern.“, kommt einem Ritterschlag gleich.
In Hamburg sorgte Bernhard zusammen mit Matthias Weckmann, der an St. Jacobi als Organist wirkte, für eine besondere musikalische Blüte. Das geistliche Konzert Schützscher Prägung erfuhr durch Bernhard eine Weiterentwicklung durch Hinzuziehing italienischer Einflüsse, z. B. Carissimis. Als ausgebildeter Sänger – er begann seine Karriere als Altist in Schütz´ Hofkapelle – legte er besondere Sorgfalt auf eine unmittelbar eingängige Rhetorik in seinen geistlichen Konzerten, von denen Hermann Max jetzt eine repräsentative Auswahl vorlegt.

Pressestimmen

Musik & Kirche 02 / 06: "Mit deutlicher Artikulation, direktem Klangbild und einem fraglos hervorragenden interpretatorischen Niveau machen sie auf die große Vielfalt eines Werkbestandes aufmerksam, das sowohl geistliche Konzerte straffer norddeutscher Prägung wie auch eines mehr luxuriösen italienischen Stils vereint." klassik. com 03 / 06: "Ein geradezu plastisches Klangbild einer lange vernachlässigten Zwischenepoche zwischen Schütz und Bach. Es ist eine faszinierende Musik, die Altes aufgreift und auf neue Anregungen reagiert, Musik, die das alte Vorrecht des Vokalen gegenüber dem Instrumentalen sowohl betont als auch zugleich mit dem Instrumentalen versöhnt. Hermann Max balanciert die vokale und instrumentale Ebene profund aus, schafft transparente Durchhörbarkeit der Faktur. Eine Referenzeinspielung."