Christoph Bernhard: Geistliche Harmonien 1665
früher EUR 7,99
Jetzt
EUR 5,99*
Portofrei, zusammen mit einem Buch innerhalb Deutschlands
Christoph Bernhard (1627-1692)
Geistliche Harmonien 1665
Detailinformationen
Tracklisting
Produktinfo
Zum Inhalt der CD:
Harmonien von Schütz´ Lieblingsschüler
Eine Generation später als Samuel Scheidt lebte Christoph Bernhard (1628-1693), der Lieblingsschüler von Heinrich Schütz in Dresden. Dieser hatte den „wolqualificierten jungen menschen“ zu seinem Vizekapellmeister gemacht, da er sich aus Altersgründen mehr und mehr aus dem Alltagsgeschäft zurückgezogen hatte. Auch wenn Bernhard dann ab 1664 als Musikdirektor der vier Hauptkirchen nach Hamburg ging, blieb der Kontakt bis zu Schützens Tod sehr eng. Dass z. B. der äußerst strenge und kritische Schütz über eine bei Bernhard bestellte Trauermusik zurückschrieb: Mein Sohn, er hat mir einen großen Gefallen erwiesen durch Übersendung der verlangten Motette. Ich weiß keine Note darin zu verbessern.“, kommt einem Ritterschlag gleich.
In Hamburg sorgte Bernhard zusammen mit Matthias Weckmann, der an St. Jacobi als Organist wirkte, für eine besondere musikalische Blüte. Das geistliche Konzert Schützscher Prägung erfuhr durch Bernhard eine Weiterentwicklung durch Hinzuziehing italienischer Einflüsse, z. B. Carissimis. Als ausgebildeter Sänger – er begann seine Karriere als Altist in Schütz´ Hofkapelle – legte er besondere Sorgfalt auf eine unmittelbar eingängige Rhetorik in seinen geistlichen Konzerten, von denen Hermann Max jetzt eine repräsentative Auswahl vorlegt.


