Ja, ja, immer wenn sein Name fällt, folgt das unvermeidliche „Frühlingsrauschen“, dies brillante Klavierstück, das seinen Namen allein bis heute lebendig gehalten hat: Christian Sinding (1856-1941), norwegischer Spätestromantiker mit starker Affinität zu Wagner und Deutschland. Letztere leider vehement bis zum Ende seiner späten Tage, was ihm heute noch übel in seinem Heimatland angekreidet wird (siehe Hamsun). Von allen Skandinaviern war er jedenfalls musikalisch der am wenigsten nordische. Das wird auch an seinen vier Symphonien deutlich, die in stark Wagnerschen Bahnen laufen. Auf jeden Fall sind es klangmächtige, spätromantische Tondichtungen in geradezu epischer Breite. Wir komplettieren nun unsere kleine Gesamtedition mit der 3. Symphonie op. 121 und der 4.-auch Rhapsodie genannt, mit dem Untertitel „Winter und Frühling“. Diesmal spielt die NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von David Porcelijn.
Press comments
Pizzicato 05 / 04: "Die beiden letzten seiner vier
Symphonien zeichnen sich in den schnellen Sätzen durch
einen mitreißenden Schwung und strömende Melodik aus.
Prachvolle Klangsprache."
klassik-heute. de 05 / 04: "Christian Sinding schreibt noch
wenige Jahre vor seinem Tod eine vierte Sinfonie mit
dem programmatischen Titel 'Winter und Frühling' - ein
beinahe achtzigjähriger Romantiker, der noch einmal mit
großem handwerklichen Können und bewundernswerter
Inspiration ein Glaubensbekenntnis formuliert, in dem es
keinen Platz für modernistische Tüfteleien gibt."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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