"Was habe ich getan. Deine Sachen sind ja gut! Jetzt
musst Du sofort weiterarbeiten."
Diese Worte Gustav
Mahlers vermochten nichts mehr daran zu ändern, dass
noch 8 Jahren Ehe die kompositorische Produktion seiner
Frau Alma durch sein zuvor ausgesprochenes Verbot, sie
möge nicht komponieren, auch weiterhin leider kaum zunahm.
Die meisten ihrer später u. a. von Gustav Mahler
selbst veröffentlichten Lieder entstanden vermutlich ab
1900, als sie bei Zemlinsky studierte, der ihr Talent ernst
nahm und förderte.
cpo nahm nun mit hochkarätiger Besetzung: Ruth Ziesak, lris Vermillion, Christian Elsner
und mit Cord Garben am Klovier sämtliche Lieder
Alma Mahlers auf, die sich vor allem durch raffinierte,
kühne Harmonien und sensible Wortausdeutung auszeichnen.
Großen Einfluss auf ihr Schaffen hat sicher ihr Kompositionslehrer
und Freund Zemlinsky gehabt, der Sie anbetete
und ihr seine Lieder op. 7 widmete, die ich Ihnen auf vorliegender CD auch nicht vorenthalten möchte.
Pressestimmen
Volkmar Fischer in FonoForum 12.97: "Da artikuliert sich
eine immense Sensibilität für lyrische Schwingungen
zwischen den Zeilen. Mustergültig ist die Diktion von
Ziesak, Vermillion und Elsner. Plastischer und
ausgewogener Klang."
"PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK 1 / 98"
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