Er war der letzte große Repräsentant des Gambenspiels, machte sich aber auch als Konzertunternehmer einen guten Namen: Carl Friedrich Abel (1723–1787), den es von der Dresdner Hofkapelle (als Gambist) nach London verschlagen hatte. Hier war er schon bald ein Star, der es zum Kammermusiker Ihrer Majestät der Königin von Großbritannien brachte und seit Ende 1763 mit Johann Christian Bach ein schlagkräftiges Duo bildete, das den Londonern künstlerische Glanzleistungen garantierte: Die im Januar 1765 ganz offiziell ins Leben gerufenen Bach-Abel-Konzerte waren eine Institution im London dieser Tage, wobei Abel vornehmlich für das Engagement großer Instrumentalisten zuständig war. Daneben konzertierte er selbst fleißig und komponierte – fast ausschließlich – Instrumentalmusik. Seine Sinfonien und Konzerte wurden weithin geschätzt, und das nicht nur vom britischen Publikum, sondern auch von den zeitgenössischen Kollegen, wie z. B. dem jungen Mozart, der nicht nur Werke von JC Bach zum Lernen abschrieb, sondern auch Abelsche kopierte. Wir führen nun unsere vor Jahren begonnene Abel-Edition mit dem Barockorchester La Stagione unter Michael Schneider mit den Sechs Klavierkonzerten op. 11 fort. Virtuose Solistin ist Sabine Bauer.
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Klassik-heute. de: "Leichte, aber keineswegs harmlose
Musik. Eine angenehme, aufschlussreiche Stunde
gehobener Unterhaltungsmusik."
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