Gabriel Faure (1845-1924): Requiem op.48
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13 Jahre nach seiner Einspielung der Kammermusikversion des Requiems von Fauré, die vom Komponisten selbst 1892 in der Kirche Saint-Gervais in Paris uraufgeführt wurde, legt Philippe Herreweghe hier die Fassung für Sinfonieorchester von 1901 vor, die Fauré auf Bitten seines Verlegers anfertigte, der dem Werk die großen Konzertsäle öffnen wollte.
Fauré sagte über sein Meisterwerk: „Ich habe mein Requiem ohne einen besonderen Anlaß komponiert … zu meinem eigenen Vergnügen, wenn ich so sagen darf!“ Die Äußerung des Komponisten, er empfinde den Tod als „etwas Beglückendes, als eine Befreiung, als die Aussicht auf die jenseitige Seligkeit und nicht so sehr als ein schmerzvolles Hinscheiden“ bestimmt den friedfertigen und innigen Charakter des Werkes, das durch seine Schönheit besticht.
Die neue kritische Ausgabe des französischen Musikwissenschaftlers Jean-Michel Nectoux von 1998 gab Philippe Herreweghe die Gelegenheit, die sinfonische Fassung des Requiems in einer "Idealvorstellung" zu verwirklichen, die Faurés Wünschen entsprochen hätte. Die Wahl der gallischen Aussprache des Lateinischen, wie sie in Paris am Ende des vorletzten Jahrhunderts üblich war, verleiht dieser Interpretation auf historischen Instrumenten eine zusätzliche "authentische" Note.
Rezensionen
"Eindrucksvolle Darbietung" Kölner Stadt-Anzeiger
"D'une rare musicalité" Le Figaro
Press comments
E. Bezold in Stereo 5 / 02: "Harmonisch mischen sich die
solistischen wie chorischen Stimmen zu einem Tableau
von hohem ästetischen Reiz."
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