Paul Josef Vejvanovsky (1633-1693): Missa Salvatoris
- Paul Josef Vejvanovsky (1633–1693)
- Missa Salvatoris
- CD i **;
Detailinformationen
Benedicte gentes Deum nostrum
+Orchesterwerke: Intrada für 2 Clarini, Streicher & Orgel;
Balletti per il Carnuale für 3 Oboen, 2 Trompeten,
Streicher & Bc
- Künstler: Sabine Goetz, Ingrid Alexandre, Christian Cantieni, Michael Pavlu, DRS Singers, Cappella Musica Antica, Christoph Cajöri
- Label: Cantate, DDD, 2010
- Bestellnummer: 3080602
- Erscheinungstermin: 15.12.2010
- 1 Intrada für 2 Klarinetten, Streicher und Orgel (1683) Start
- 2 Missa salvatoris Start
- 3 Kyrie Start
- 4 Gloria Start
- 5 Credo Start
- 6 Sanctus - Benedictus Start
- 7 Agnus Dei Start
- 8 De Venerabili: Ave sanctissimum redemptoris nostris corpus (Motette) Start
- 9 Sonata a 7 Start
- 10 Motettum de Tempore: Benedicite gentes Deum nostrum (Ps. 65) (Motette) Start
- 11 Balletti per il Carnuale Start
- 12 Intrada Start
- 13 Minuet Start
- 14 Gavotte Start
- 15 Aria Start
- 16 Intrada D.c. Start
- 17 Ingressus Start
Produktinfo
Die Musik von Pavel Josef Vejvanovský gehört zu den vielen noch ungehobenen Schätzen des 17. Jahrhunderts. Aus seiner Feder sind zahlreiche Werke für den katholischen Gottesdienst überliefert: ein gutes Dutzend Messen, Motetten, Litaneien, Antiphonen und Vesperpsalmen. Außerdem hat er eine Fülle von Instrumentalmusik für unterschiedliche Besetzungen und verschiedene Anlässe hinterlassen. Sein eigenes Instrument, die Trompete, spielt dabei eine herausragende Rolle.Zwischen 1656 und 1660 studierte er am Jesuitenkolleg in Opava, anschließend erhielt er eine Anstellung als Trompeter in Kremsier am Hof des Fürstbischofs von Olmütz Leopold Wilhelm. Unter Leopold Wilhelms Nachfolger, Karl Liechtenstein-Kastelkorn, erlebte der Kremsierer Hof seine große musikalische Blütezeit. Der neue Fürstbischof war ausgesprochen gebildet, kunst- und musikliebend. Er holte bedeutende Musiker an seinen Hof – darunter Heinrich Ignaz Franz Biber, einen der größten Geigenvirtuosen seiner Zeit. 38 Sänger und Instrumentalisten umfasste die Hofkapelle, und ein Inventar aus den 1690er Jahren zählt mehr als 60 Instrumente auf. Die Geltung und der Wirkungsradius der Hofkapelle reichte weit über die Grenzen der kaiserlich-bischöflichen Residenz hinaus. Vejvanovský trug als Kapellmeister die Verantwortung für die liturgische Musik an der Kirche St. Moritz und für die profanen musikalischen Darbietungen bei Hofe.
Der Bischof schätzte seinen Hofmusiker sehr und entlohnte ihn fürstlich: Mit einem Jahresgehalt von 180 Gulden war Vejvanovský einer der bestbezahlten Künstler am Hof und nahm auf der Gehaltsliste der fürstlichen Diener einen der obersten Plätze ein.
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