Ludwig van Beethoven: Cellosonaten Nr.1-5 auf 2 CDs
Cellosonaten Nr.1-5
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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+Variationen für Cello & Klavier op. 66; WoO. 45; WoO. 46
- Künstler:
- Alexander Hülshoff, Patricia Pagny
- Label:
- Novalis
- Aufnahmejahr ca.:
- 2005
- UPC/EAN:
- 7619915018128
- Erscheinungstermin:
- 21.8.2006
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Schnittpunkte in Beethovens künstlerischer Entwicklung sind die fünf Sonaten für Klavier und Violoncello. Die beiden Sonaten op. 5 repräsentieren sein Frühwerk. Die A-Dur Sonate op. 69 steht für seine mittlere Phase von 1807 / 08 und die beiden Sonaten op. 102, die einzigen größeren Werke des Jahres 1815, leiten Beethoven’s Spätwerk ein. Interessant bei den Cellosonaten ist, dass Beethoven Geburtshelfer dieser Gattung war, sieht man einmal von ein paar früheren Sonaten von Boccherini ab. Brillant gespielt, mit schlichter Empfindung und überlegener Gestaltungskraft auf den Weg gebracht, rücken der Cellist Alexander Hülshoff und die Pianistin Patricia Pagny die Beethoven Sonaten ins rechte Licht. Hülshoff, der durch zahlreiche Fernsehproduktionen im In- und Ausland sowie durch die kontinuierliche Herausgabe von CDs bekannt ist, brilliert auf seinem altitalienischen Violoncello von Giovanni Grancino. In Patricia Pagny, die sich abseits vom üblichen Medienrummel ihren Platz in der Musikwelt der Klassik eroberte, hat Hülshoff die ideale Partnerin gefunden, um Beethoven’s Werke für Violoncello und Klavier neu zu erarbeiten. Kontrapunktisch in den Frakturen tragen die beiden Sonaten op. 5 in den ersten Sätzen einen rhapsodischen Charakter, während die anschließenden Allegri von vorwärtspreschender Energie sind, die den lyrischen Grundton im Klavierspiel von Alexander Hülshoff exzellent hervorheben. Die eher als spröde und sperrig geltenden Sonaten op. 102 setzt das Duo mit akademischer Würde und bedeutsamen Sinn für große Linien um. Und in dem ausdrucksgeladenen Adagio molto sentimento d’affetto, tragen sie der Verinnerlichung des Melodischem in Beethoven’s Spätwerk nuancenreich Rechnung. Die A-Dur Sonate op. 69, bis heute die meistgespielte Cellosonate Beethoven’s, ist formal ausladend und melancholisch eingefärbt. Sie lässt Pagny / Hülshoff viel Raum für ihre technisch makellose Interpretationskunst, die sie auch Beethoven’s Variationszyklen angedeihen lassen. Insbesondere die F-Dur Variation op. 66 („Ein Mädchen oder Weibchen“) erfordert von der Pianistin ein Höchstmaß an Virtuosität. Bei dem heiteren Ausdrucksbereich des populären Papageno-Themas brilliert dann auch der Cellist im mitreißend-launigen Duospiel.
Disk 1 von 2 (CD)
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1 Sonate Nr. 3 für Klavier und Violoncello A-Dur, op. 69
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2 Sonate Nr. 1 für Klavier und Violoncello F-Dur, op. 5 Nr. 1
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3 Sonate Nr. 2 für Klavier und Violoncello G-Moll, Op. 5 Nr. 2
Disk 2 von 2 (CD)
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1 Sonate Nr. 4 für Klavier und Violoncello C-Dur, Op. 102 Nr. 1
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2 Sonate Nr. 5 für Klavier und Violoncello D-Dur, Op. 102 Nr. 2
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3 Zwölf Variationen in F-Dur für violoncello und Klavier Op. 66
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4 Zwölf Variationen in G-Dur für Violoncello und Klavier WoO 45
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5 Zwölf Variationen in Es-Dur für Violoncello und Klavier WoO 46
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