Detailinformationen

+Hippolyte & Aricie-Suite

  • Künstler: L'Orfeo Barockorchester, Michi Gaigg
  • Label: Crystal, DDD, 2009
  • Bestellnummer: 2463215
  • Erscheinungstermin: 1.5.2011
  1. 1 Zaïs (Oper in 1 Prolog und 4 Akten): Suite für Orchester Start
  2. 2 Ouverture qui peint le debrouillement du chaos Start
  3. 3 Entrée des Plaisirs (Sarabande gracieuse) Start
  4. 4 Gavotte 1 - Start
  5. 5 Gavotte 2 - Gavotte 1 Start
  6. 6 Menuet 1 - Start
  7. 7 Menuet 2 - Menuet 1 Start
  8. 8 Ouverture entr'acte Start
  9. 9 Entrée des Bergers Start
  10. 10 Entrée noble Start
  11. 11 Symphonie Start
  12. 12 Air 1 Start
  13. 13 Air 2 Start
  14. 14 Entrée des Silphes Start
  15. 15 Tambourin 1 - Start
  16. 16 Tambourin 2 - Tambourin 1 Start
  17. 17 Air - Musette Start
  18. 18 Rigaudon 1 - Start
  19. 19 Rigaudon 2 - Rigaudon 1 Start
  20. 20 Contredanse - Rondeau Start
  21. 21 Hippolyte et Aricie (Oper in 1 Prolog und 5 Akten): Suite für Orchester Start
  22. 22 Ouverture Start
  23. 23 Air - Rondeau pour les amours Start
  24. 24 Gavotte 1: Vif - Start
  25. 25 Gavotte 2 - Gavotte 1 Start
  26. 26 Air 1: Gracieusement et doux - Start
  27. 27 Air 2: Un peu gai Start
  28. 28 Bruit de tonnerre Start
  29. 29 Air 1 des Furies - Start
  30. 30 Air 2: Vite - Start
  31. 31 Air 3 des Furies Start
  32. 32 Ritournelle Start
  33. 33 Air gai Start
  34. 34 Menuet Start
  35. 35 Tambourin 1 - Start
  36. 36 Tambourin 2 - Start
  37. 37 Tambourin 3 - Tambourin 1 Start
  38. 38 Symphonie: Gracieusement Start
  39. 39 Vol des Zéphirs: Très vite et lié Start
  40. 40 Chaconne Start

Produktinfo

Hippolyte et Aricie basiert auf Racines Tragödie Phèdre, in deren Mittelpunkt die zerstörerische Leidenschaft Phèdres zu ihrem Stiefsohn Hippolyte steht. Die Oper führt ein großes Spektrum von Leidenschaften vor, indem sie neben die monströse Liebe Phèdres die zärtliche Zuneigung zwischen Hippolyte und Aricie stellt. Die Ouvertüre in d-moll, der Tonart Phèdres, zeigt die tragische Dimension der Leidenschaft. Galante Formen der Liebe – galant war ein Ideal der Zeit und umfasste maßvolle Zurückhaltung, aber auch Empfindsamkeit und Zärtlichkeit – bestimmen den Prolog, in dem Amor auftritt, und die Beziehung zwischen Hippolyte und Aricie. Die zugehörigen Tanzsätze und Airs umfassen Ausdrucksdimensionen zwischen drängender Sehnsucht und entspannter Freude, mit Holzbläsern und Streichern abwechslungsreich instrumentiert. Einen Kontrast dazu bilden die dem Unterweltsakt entnommenen Sätze, in denen Rameau mit spezifisch dunkler Instrumentation, stampfenden Rhythmen und teils rasanten Tempi die Wut der Furien und Unterweltsgötter malt.

Das Ballet héorique Zaïs (Text: Louis de Cahusac) verbindet ein typisch pastorales Sujet, die Liebe eines Genius zu einer Hirtin, mit freimaurerischen Ideen, nämlich der Entstehung der geordneten Welt aus dem Chaos in Ouvertüre und Prolog. In der Ouvertüre charakterisiert Rameau durch zusammenhanglose Reihung musikalischer Bausteine – Skalen, Dreiklänge, Repetitionen – das Chaos. Auch in Zaïs erscheint Amor im Prolog, um die Genien mit seinem Feuer bekannt zu machen. Der Luftgeist Zaïs gewinnt, als Hirte verkleidet, die Liebe der Hirtin Zéleide, will jedoch die Ernsthaftigkeit ihrer Zuneigung durch verschiedene Proben bewiesen sehen. Zéleide erweist sich den Verführungsversuchen gegenüber immun und wird mit Unsterblichkeit belohn.

Rezensionen


,,Michi Gaigg und ihre ,,orpheischen" Mitstreiter gehen wieder mit einem tänzerischen Elan, einer rhythmischen Präzision und Klarheit zu Werke, dass man sofort angesteckt wird von ihrer Spielfreude und gar nicht genug , bekommen kann von diesen raffinierten, kurzweiligen Orchesterminiaturen, die uns die ganze Pracht und das Lebensgefühl einer längst vergangenen höfischen Kunstform nahebrlngen." (stereoplay, 06 / 2011)

Pressestimmen

Stereoplay 06 / 11: "Michi Gaigg und ihre "orpheischen" Mitstreiter gehen wieder mit einem tänzerischen Elan, einer rhythmischen Präzision und Klarheit zu Werke, dass man sofort angesteckt wird von ihrer Spielfreude und gar nicht genug bekommen kann von diesen raffinierten, kurzweiligen Orchesterminiaturen, die uns die ganze Pracht und das Lebensgefühl einer längst vergangenen höfischen Kunstform nahebringen."

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