Franz Schreker (1878-1934): Das Weib des Intaphernes
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Die zum Großteil hier vorliegenden Erstaufnahmen dokumentieren nicht den Schreker "impressionistischer" Farbräusche und glutvoll italienisierender Kantilenen à la Gezeichneten. Hier geht es um den "unbekannten Schreker" - um die 35 Jahre auseinander liegenden Eckpunkte seines Oeuvres, um das Woher und Wohin eines Komponisten, der sich bereits in den zwanziger Jahren als "Erzeuger musikalischen Rauschgifts" abgestempelt sah.
Das 1932 / 33 in Estoril bei Lissabon und in Berlin komponierte Melodram für Sprecher und großes Orchester Das Weib des Intaphernes ist Franz Schrekers letzte vollendete dramatische Komposition. Noch einmal zeigt sich die sichere Hand des Dramatikers, der souverän über seine Mittel verfügt, der mit wenigen prägnanten Motiven formalen Zusammenhalt schafft, der ein einfaches Dreiklangsmotiv so sicher einzusetzen weiß wie ein abgründig zerklüftetes, atonales Fugato.
Das Weib des Intaphernes
Symphony no. 1
Der Geburtstag der Infantin
Schwanensang
Gerd Westphal
Kolja Lessing
WDR Rundfunkchor Köln
WDR Rundfunkorchester Köln
Peter Gülke
EUR 19.99*
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