Nach einer Flucht aus der Leibeigenschaft und zahlreichen Zwischenstationen erlangte der immer noch junge böhmische Violinist und Komponist Franz Benda schließlich eine feste Anstellung am Hofe Friedrichs II. in Preußen. Hier entstanden viele seiner Kompositionen, besonders für „sein“ Instrument, die Geige. Der kantable Stil seiner Werke eröffnet dem Interpreten viel Raum für raffinierte Ornamentierung und Improvisation, was zu Bendas Zeit voll im Trend lag, um es einmal in modernen Worten auszudrücken.
Trotz oder gerade der musikalischen und kompositorischen Qualität wegen wundert man sich, warum bislang so wenige Aufnahmen von Bendas Violinsonaten existieren. Bei den vorliegenden Aufnahmen handelt es sich um Weltersteinspielungen, die auf den authentischen Manuskripten aus der Berliner Staatsbibliothek beruhen und vom jungen, auf diese Epoche spezialisierten Violinisten Hans-Joachim Berg auf einem unveränderten Instrument von 1735 eingespielt wurden.
Sonata No. 10 in F minor
Sonata No. 14 in E flat major
Sonata No. 23 in C minor
Sonata No. 32 in E major
Sonata No. 28 in F major
Editions by Mihoko Kimura
Numbering of sonatas as in the source: Berlin, Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz, Mus. Ms. 1315 / 15
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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