Das Gould Piano Trio und David Adams spielen Stanfords Klavierquartett Nr. 2 als Weltersteinspielung
Das musikalische Talent des irischen Komponisten Charles Villiers Stanford wurde schon früh von seinen Eltern gefördert. Er studierte Orgel in Cambridge und erhielt während seiner Tätigkeit als Organist und Chorleiter auch die Möglichkeit, seine Studien in Leipzig und Berlin fortzusetzen. Durch die Fürsprache und Förderung von Joseph Joachim gelang ihm ein kometenhafter Aufstieg. Er schrieb Sinfonien und zahlreiche sakrale Chorwerke, die ihn auch zu einer zentralen Figur in der Anglikanischen Kirche machten.
Die Kammermusik betrachtete er als eine wichtige „Repräsentatin“ der „absoluten Musik“, was sich in seiner Produktivität und seinem Erfindungsreichtum bemerkbar macht. Das umfangreiche und lyrische Klaviertrio Nr. 1, das Stanford dem großen Hans von Bülow widmete, verströmt sowohl Kraft als auch Eleganz.
Das Klavierquartett Nr. 2 blieb auch nach Stanfords Tod 1924 unveröffentlicht und wurde erst 2010 durch das Gould Trio wieder zum Leben erweckt.
Piano Trio No. 1 in E flat major, Op. 35 (1889)
Legend (1893) *
Six Irish Fantasies, Op. 54, No. 3: Jig (1894) *
Six Irish Fantasies, Op. 54, No. 5: Hush Song (1894) *
Piano Quartet No. 2 in C minor, Op. 133 (edited by Jeremy Dibble) *
*World Première Recording
Gould Piano Trio
Lucy Gould, Violin
Alice Neary, Cello
Benjamin Frith, Piano
David Adams, Viola
EUR 7.99*
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NoteCD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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