Thomas Buomberger: Raubkunst, Kunstraub, Fester Einband
Raubkunst, Kunstraub
- Die Schweiz und der Handel mit gestohlenen Kulturgütern zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Hrsg. v. d. Bundesamt für Kultur (BAK) u. d. Nationalen Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung (NIKE)
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
- Verlag:
- Orell Füssli, 12/1998
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783280028070
- Umfang:
- 496 Seiten
- Sonstiges:
- m. 20 Fototaf.
- Copyright-Jahr:
- 1998
- Gewicht:
- 1033 g
- Maße:
- 235 x 165 mm
- Stärke:
- 37 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.12.1998
Ähnliche Artikel
Kurzbeschreibung
Die vorliegende Studie untersucht umfassend das Geschäft mit illegal erworbener Kunst in der Schweiz zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Anhand vieler Einzelschicksale und exemplarischer Fälle erstellt sie ein Mosaik dieser Aktivitäten. Sie zeigt den Mechanismus dieses Handelns auf, schildert die Akteure und fragt nach der Verantwortung der Behörden.
Beschreibung
Auch die Schweiz war während des Zweiten Weltkriegs ein bedeutender Umschlagplatz für gestohlene Kulturgüter, welche die Nazis in den besetzten Ländern geraubt hatten. Käufer waren Kunsthändler und Privatpersonen. Aufgrund eines Spezialbeschlusses, den der Bundesrat auf Druck der Alliierten erlassen hatte, mussten nach dem Krieg über 70 Bilder aus Schweizer Besitz den Bestohlenen zurückgegeben werden. Doch diese Fälle waren nur ein Teil eines grösseren Komplexes. Dieser wurde damals entweder nicht untersucht oder man gelangte, wo Untersuchungen angestrengt wurden, zu keinem Ergebnis. Niemand, der an Geschäften mit Kulturgütern dubioser Provenienz beteiligt war, wurde strafrechtlich belangt. Zudem gab es meist keine bestohlenen Opfer, die auf Rückgabe ihrer Kunstwerke klagten. Die vorliegende Studie untersucht zum ersten Mal umfassend das Geschäft mit illegal erworbener Kunst in der Schweiz zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Anhand vieler Einzelschicksale und exemplarischer Fälle erstellt sie ein Mosaik dieser Aktivitäten. Sie zeigt den Mechanismus dieses Handels auf, schildert die Akteure und fragt auch nach der Verantwortung der Behörden.
Biografie
Thomas Buomberger, promovierter Historiker, arbeitete während fast vierzehn Jahren als Redakteur beim Schweizer Fernsehen DRS. Daneben drehte er verschiedene Dokumentarfilme zu zeitgeschichtlichen Themen. Als einer der ersten griff er die Themen Raubgold und Raubkunst auf. Er portraitierte den Industriellen und Kunstsammler Emil G. Bührle und schilderte das Projekt einer Schweizer Atombombe in den sechziger Jahren. Sein Buch über den Nazi-Kunstraub und die Rolle der Schweiz ist das Resultat einer intensiven Recherche in über einem Dutzend in- und ausländischer Archive.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.