Detailinformationen

  • Hanser, Carl GmbH + Co., 07/2012
  • Einband: Gebunden, Lesebändchen
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783446239708
  • Bestell-Nr.: 2760930
  • Umfang: 400 Seiten
  • Gewicht: 564 g
  • Maße: 10 x 10 mm
  • Stärke: 10 mm
  • Erscheinungstermin: 15.7.2012

Rezension

Sibylle Berg scheidet Gut und Böse, kurz vor dem jüngsten kapitalistischen Gericht. Das ist kein Roman, das ist ein Manifest. Jan Küveler, Die Welt, 28.07.12 Ein Wunderwerk aus klugen Exkursen und brillanten Bonmots. Wolfgang Höbel, Der Spiegel, Heft 31 / 12 "Eine Ode an die Individualität..." Stern, 27.07.12 "Sibylle Berg schafft mit ihrem Protagonisten Toto eine der ungewöhnlichsten und berührendsten Gestalten der Gegenwartsliteratur." Rainer Moritz, Deutschlandradio, 07.08.12 Sibylle Berg hat das ,Pfui Welt' von Busspredigern wie Abraham de Sancta Clara ... aber auch den vorgeblichen Zynismus eines Voltaire. ... Sie hat diese Haltung in die Gegenwart gebeamt und mit dem Grundrauschen unserer Tage verbunden - medialem, modischem, pseudowissenschaftlichen Gerede. ... Das Ergebnis ist ziemlich speziell und einzigartig. Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 30.07.12

Klappentext

Toto ist ein Wunder. Ein Waisenkind ohne klares Geschlecht. Zu dick, zu groß, im Suff gezeugt. Der Vater schon vor der Geburt abgehauen, die Mutter bald danach. Und doch bleibt Toto wie unberührt. Im kalten Sommer 1966 geboren, wandelt er durch die DDR, als ob es alles noch gäbe: Güte, Unschuld, Liebe. Warum, fragt er sich, machen die Menschen dieses Leben noch schrecklicher, als es schon ist? Toto geht in den Westen, wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten ließ. Nur zwei Dinge machen ihm Hoffnung - das Wiedersehen mit Kasimir und sein einziges Talent: das Singen. Es führt Toto bis nach Paris. Ein wütender, schriller Roman einer großen Autorin über das Einzige im Leben, was zählt.

Biografie

Sibylle Berg, geboren vor nicht allzu langer Zeit in Weimar, gilt seit ihrem Debüt-Roman "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" als Übermutter der jungen deutschen Literatur. Darauf könnte sie verzichten. Neben Büchern schrieb die überzeugte Kettenraucherin Theaterstücke und Texte für verschiedene Magazine in Deutschland und der Schweiz, darunter "Das Magazin" (Zürich), "Allegra" (Hamburg) und das "Zeit-Magazin". 2008 erhält sie den Wolfgang-Koeppen-Preis.Sibylle Berg lebt in Zürich.

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