Samuel Beckett: The Eye of Prey, Flexibler Einband
The Eye of Prey
- Becketts Fernseh-, Film- und Videoarbeiten
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- Herausgeber:
- Gaby Hartel, Michael Glasmeier
- Übersetzung:
- Uta Kornmeier
- Verlag:
- Suhrkamp, 09/2011
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783518124604
- Umfang:
- 250 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2012
- Gewicht:
- 283 g
- Maße:
- 176 x 108 mm
- Stärke:
- 48 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.9.2011
Kurzbeschreibung
Gaby Hartel und Michael Glasmeier, die bereits Becketts Texte zur bildenden Kunst unter dem Titel Das Gleiche nochmal anders herausgegeben haben (st 3114), beschäftigen sich in ihrem neuen Band mit Becketts Film-, Fernseh- und Videoarbeiten. The Eye of Prey versammelt erstmals Beiträge von und Gespräche mit den Personen, die sich intensiv mit Becketts Filmen auseinandersetzen: Außer einem Philosophen (Gilles Deleuze), zwei bildenden Künstlern (Stan Douglas und Damian Hirst), Regisseuren und Filmproduzenten wie Marin Karmitz und Anthony Minghella - der nach Auskunft des Beckett-Biographen James Knowlson selber einmal über Beckett promovieren wollte - sind Kunst- und Literaturwissenschaftler aus dem englisch- und dem deutschsprachigen Raum beteiligt.
Der Band berücksichtigt sämtliche Film- und Fernseharbeiten Becketts und bietet zudem eine umfassende Filmographie sowie eine Bibliographie.
Klappentext
In den letzten Jahren hat das filmische Werk der Nobelpreisträgers Samuel Becketts (1906-1989) international vehement an Bedeutung gewonnen. Seine TV-Arbeiten sowie die Filme »Film« und »Comédie« werden in Ausstellungen gezeigt, zum Gegenstand von Symposien und wissenschaftlichen Forschungen, und es scheint ein neuer, ein vor allem visuell denkender Beckett hier zu erstrahlen, dessen filmisches Werk auch eine neue Sicht auf sein schriftstellerisches Gesamtwerk ermöglicht. Der Band bietet in Originalbeiträgen, Nachdrucken und Übersetzungen bereits publizierter Aufsätze einen Überblick zum Stand des Nachdenkens über Becketts Filmleidenschaften und seine Bemühungen, in immer wechselnden Strategien das Feld des bewegten Bildes unnachahmlich in Szene zu setzen. Er versammelt methodisch heterogene und historisch weit auseinanderliegende Beiträge von Praktikern, Essayisten, Schriftstellern und Wissenschaftlern, um aus unterschiedlichsten Perspektiven sich diesem faszinierenden Kosmos zu nähern. Dies geschieht, um einerseits zu dokumentieren, dass die Deutungsansätze eine Kulturgeschichte der Herangehensweisen repräsentieren, und dass es, daraus folgernd, eine verbindliche Interpretation gerade auch bei diesem polysinnlich arbeitenden Medienkünstler nicht geben kann und wird. Neben den Filmen stehen gerade auch Becketts Aussagen und Notizen zu einer Ästhetik des Mediums im Fokus der Autoren, da in diesen, oft kryptischen, Bemerkungen der hohe Grad der Reflexionen dieses »Fernsehdichters« deutlich wird.Biografie (Samuel Beckett)
Samuel Beckett, geb. am 13. April 1906 in Foxrock, Dublin, wuchs in einem bürgerlich protestantischen Elternhaus auf. Zwischen 1923 und 1927 studierte er Romanistik am Trinity College in Dublin. Nach Abschluss seines Studiums ging er nach Paris und lernte dort James Joyce kennen. Erste Gedichte und Essays entstanden. Er kehrte 1930 kurzzeitig nach Dublin zurück, um am Trinity College zu unterrichten. In den folgenden Jahren wechselte er immer ohne Geld und unter Depressionen leidend zwischen Dublin, London und Paris. Beckett reiste durch Europa, er besuchte Deutschland mehrere Male, bevor er sich 1937 auf Dauer in Paris niederließ. In diesem Jahr lernte er seine spätere Frau, die Pianistin Suzanne Dechevaux-Dumesnil kennen. Beide schlossen sich der Résistance an und konnten sich nur durch Flucht in unbesetztes Gebiet vor der Gestapo retten. Im Roussillon kamen sie bei Bauern unter. Nach Kriegsende begann Beckett auf französich zu schreiben, er wendete sich dem Theater zu. Die Uraufführung von "En attendant Godot" fand am 3. Januar 1953 unter der Regie von Roger Blin im Theâtre de Babylone statt, Beckett wurde über Nacht berühmt, zum ersten Mal hatte er auch finanziell Erfolg. 1969 erhielt Beckett den Literaturnobelpreis. Er starb am 22. Dezember 1989 in Paris.Biografie (Michael Glasmeier)
Michael Glasmeier, geboren 1951 in Bochum, ist Professor für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Künste Bremen, Essayist, Publizist und Ausstellungskurator. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunstgeschichte und zur Theorie und Praxis zeitgenössischer Kunst.Anmerkungen:
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