Ronald Reng: Robert Enke
Kurzbeschreibung
Wie der Weltklassetorhüter Robert Enke gegen seine Depression kämpfte und wer er war, nicht nur als Sportler, sondern als Mensch, als Freund, als Vater und Ehemann davon wollte Robert Enke in einer großen Autobiografie erzählen. Nun ist sie in enger Zusammenarbeit zwischen Ronald Reng und Teresa Enke entstanden.
Rezension
"Wären die Umstände nicht so traurig, müsste man die Kombination von Schreiber und Beschriebenem einen Glücksfall nennen. Reng kennt sich wie kaum ein anderer Sportjournalist aus. ( ) Minutiös, nur hin und wieder einen Kronzeugen, ein Detail zu viel aufrufend, erzählt Reng vom dramatischen Leben eines scheinbar ruhigen Mannes." (Die Zeit)
"Ronald Reng kannte Enke besser als andere Sportjournalisten. Und er erzählt besser als andere Sportjournalisten. Irgendwann müssen wir mein Leben mal aufschreiben, hatte Robert Enke ihm einmal gesagt. Vielleicht ist es das beste Buch in dieser Spalte." (Stern)
"Robert Enke wollte ein Buch über sein Leben und Leiden im Profi-Fußball schreiben, gemeinsam mit seinem Freund Ronald Reng. Der Sportjournalist musste dieses Buch alleine schreiben. Reng schaut darin hinter die Fassade eines Menschen, der bis kurz vor seinem Tod als Sportler fungierte. ( ) Rengs Buch gibt Einblicke in eine Welt, in der Spieler zur Ware werden und sich als Ware fühlen. Schwäche zeigen ist unmöglich." (3sat)
"Der Autor ist zurückhaltend genug, den kausalen Zusammenhang explizit offen zu lassen. Und ihn implizit beim Leser wirken zu lassen. Auch eine Antwort auf die Frage, ob er hätte offen zu seiner Krankheit stehen können und trotzdem hätte weiterspielen können, gibt Ronald Reng nicht. Das muss er auch nicht. Nicht als Freund oder zumindest Wegbegleiter, der er für Robert Enke war. Nicht als Autor, der gewissenhaft beschreibt, was war, ohne alles erklären zu müssen. Und zu können. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen." (n-tv. de)
Klappentext
Robert Enke war eine außergewöhnliche Persönlichkeit im deutschen Tor. Mit 20 berufen, für den legendären FC Barcelona zu spielen, war er mit 25 ein vergessenes Talent. Als es schon fast zu spät schien, etablierte er sich doch noch als Weltklassetorwart. Ronald Reng - Journalist, Torwart und ein Freund Robert Enkes - schildert Erfolge und Misserfolge, aber vor allem erzählt er die Geschichte hinter dem öffentlichen Menschen, von seinen Hoffnungen und Schicksalsschlägen. Robert Enkes Selbstmord berührte und erschütterte Deutschland weit über die Welt des Fußballs hinaus.
Biografie
Ronald Reng, geboren 1970 in Frankfurt, lebt als Sportreporter und Schriftsteller in Barcelona. Für Reportagen über Robert Enke wurde er mehrmals mit dem Großen Preis der Deutschen Sportjournalisten ausgezeichnet.
Anmerkungen:
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