• Roland Barthes
  • Die helle Kammer
  • Buch
  • Originaltitel: Note sur la photographie

Detailinformationen

  • Suhrkamp Verlag GmbH, 11/2012
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783518381427
  • Bestell-Nr.: 2621685
  • Umfang: 137 Seiten
  • Sonstiges: Zahlr. Abb.
  • Auflage: Neuauflage.
  • Gewicht: 168 g
  • Maße: 177 x 108 mm
  • Stärke: 8 mm
  • Erscheinungstermin: 15.11.2012

Rezension

"Es scheint fast so, als wolle Roland Barthes die Photographie, die für ihn unergründbar bleibt, weil ihre Evidenz so mächtig ist , mit diesem kleinen Buch vor ihrer Verharmlosung retten. ... Die helle Kammer war Roland Barthes zu Lebzeiten letzte Veröffentlichung. Heute kann man das Büchlein getrost ein Standardwerk über Photographie nennen."
Volker Sielaff Dresdner Neueste Nachrichten

Klappentext

Es geht in :Die helle Kammer9 keineswegs ums Photographieren (als Akt der Herstellung), sondern um die :PHOTOGRAPHIE9, ein Faszinosum, welches - Bild, das es ist - wahrgenommen, erblickt, angeschaut sein will. Und wer so genau hinschaut wie Roland Barthes, sieht als :spectator9 im Photo ein Symbol der Unsterblichkeit, sieht es als Magie und Alchimie, sieht darin sowohl die wahnhafte Doppelgängermotivik als auch die unbewegte Klarheit des Haiku, sieht letztlich sogar den abstrakten Körperteil :Ausdruck9 - :dieses Unerhörte, das vom Körper zur Seele führt - animula. Süddeutsche Zeitnng

Biografie

Roland Barthes (1915-80), einer der bedeutendsten Kritiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist als einer der Initiatoren und Vorkämpfer der semiologischen Revolution bekannt geworden und für ein Werk, in dem sich biographisches Material und wissenschaftlicher Ansatz miteinander verflechten. Einen heute relativ unbekannten Teil seines Werkes verfasste er in den fünfziger Jahren. Zu dieser Zeit war Roland Barthes aktiv beteiligt an der Gründung und dem Erscheinen der Zeitschrift 'Teatre populaire', eines ebenso ästhetischen wie politischen Phänomens. Anfang der sechziger Jahre gibt Barthes das Theater auf, er besucht es nicht mehr, er schreibt so gut wie keinen Artikel mehr über Aufführungen. Aber er ist langfristig von seiner Erfahrung geprägt 'Im Herzen meines Werks, das Theater'. Er starb am 26. März 1980 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Zuletzt hatte er am Collège de France einen Lehrstuhl für Semiologie.

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