Hugo von Hofmannsthal: Briefwechsel 1907-1926, Fester Einband
Briefwechsel 1907-1926
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- Verlag:
- S. FISCHER, 02/1994
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783100315533
- Umfang:
- 944 Seiten
- Sonstiges:
- 23 Fotos u. Dok auf Taf.
- Copyright-Jahr:
- 1993
- Gewicht:
- 862 g
- Maße:
- 210 x 140 mm
- Stärke:
- 55 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.2.1994
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Beschreibung
Der Briefwechsel setzt, nach einem flüchtigen Kontakt 1907 / 08, im Juli 1917 vehement ein. Im Augenblick einer eigenen schöpferischen Krise, die mit der des "Zeitmoments" zusammenfiel, hatte Hofmannsthal von Pannewitz dessen geschichtsphilosophisches Werk Die Krisis der europäischen Kultur erhalten. Die Entschiedenheit, mit der Pannwitz zum Zeitpunkt staatlicher Auflösung und wirtschaftlichen Zusammenbruchs seine Erneuerungsgedanken vertritt, beeindruckt ihn stark. Es ist ohne Vergleich, mit welcher Ausführlichkeit Hofmannsthal dem eben noch Fremden Einblick gewährt in Persönliches, ja Privates, ihm seinen Lebenskreis öffnet und über sein bisheriges wie über das entstehende Werk Rechenschaft gibt. Gleichzeitig unterstütz er Pannwitz finanziell und versucht, dem freien Autor eine tragfähige Basis zu verschaffen. Immer wieder bittet er seine nicht selten befremdeten Freunde um Hilfe, vermittelt Reisen und Aufenthalte, sucht 1917 die Öffentlichkeit für die Krisis zu interessieren ebenso wie 1920 für die Deutsche Lehre .
Kein anderer seiner Briefwechsel erreicht diesen Umfang und enthält zugleich so viele wichtige Selbstauskünfte, gegeben in einem Augenblick, in dem das selbstanalytische Verfahren des "Ad me ipsum" Hofmannsthal den inneren und äußeren Standort zurückgibt. Nahezu alle seiner wichtigen Beziehungen (u. a. zu Bahr, Borchardt, George, Strauss, Reinhardt) werden kritisch porträtiert. Ausgehend von gemeinsamen politischen Aktionen, etwa zur österreichisch-ungarischen Tschechenpolitik, breitet umgekehrt Pannwitz eine Fülle von Arbeiten und Plänen vor dem Partner aus, die den Grundriß seines künftigen Gesamtwerks zeigen.
Klappentext
Der Briefwechsel setzt, nach einem flüchtigen Kontakt 1907 / 08, im Juli 1917 vehement ein. Im Augenblick einer eigenen schöpferischen Krise, die mit der des »Zeitmoments« zusammenfiel, hatte Hofmannsthal von Pannewitz dessen geschichtsphilosophisches Werk >Die Krisis der europäischen KulturKrisisDeutsche Lehre<. Kein anderer seiner Briefwechsel erreicht diesen Umfang und enthält zugleich so viele wichtige Selbstauskünfte, gegeben in einem Augenblick, in dem das selbstanalytische Verfahren des »Ad me ipsum« Hofmannsthal den inneren und äußeren Standort zurückgibt. Nahezu alle seiner wichtigen Beziehungen (u. a. zu Bahr, Borchardt, George, Strauss, Reinhardt) werden kritisch porträtiert. Ausgehend von gemeinsamen politischen Aktionen, etwa zur österreichisch-ungarischen Tschechenpolitik, breitet umgekehrt Pannwitz eine Fülle von Arbeiten und Plänen vor dem Partner aus, die den Grundriß seines künftigen Gesamtwerks zeigen.Biografie (Hugo von Hofmannsthal)
Hugo von Hofmannsthal, geb. 1874 in Wien, gestorben 1929 in Rodaun gestorben, studierte Jura und romanische Philologie. Ab 1906 arbeitete er häufig mit Richard Strauss zusammen und schrieb Libretti für einige Opern (Elektra, Der Rosenkavalier u.a.). Berühmt wurde er auch durch sein modernes Mysterienspiel 'Jedermann'.Anmerkungen:
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