Franz Hessel: Hessel, F: Heimliches Berlin, Flexibler Einband
Hessel, F: Heimliches Berlin
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- Verlag:
- Berliner Taschenbuch Verl, 01/2013
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783833308604
- Copyright-Jahr:
- 2013
- Gewicht:
- 143 g
- Maße:
- 188 x 118 mm
- Stärke:
- 15 mm
- Erscheinungstermin:
- 14.1.2013
Klappentext
24 Stunden im Leben der Berliner Bohème der 1920er Jahre, eine Frau und zwei Männer, ein Großstadtroman zwischen Salon, Bar und Landwehrkanal, zwischen Dekadenz und Verarmung. Franz Hessel, dessen Ehe als Vorbild für die berühmteste Menage à trois aller Zeiten - Truffauts Jules et Jim - diente, hat die vielleicht erste Popliteratur überhaupt geschrieben. Ein Szene-Roman als Reigen, in dem alles voller Ironie und Magie ist, voller Melancholie und der einen Sehnsucht: ein bedeutsames, intensives Leben zu führen.
Biografie
Franz Hessel, geb. 1880 in Stettin als Sohn einer großbürgerlichen jüdischen Familie, aufgewachsen im 'Alten Westen' Berlins, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts im München des George-Kreises, am Vorabend des ersten Weltkriegs im Paris der Künstler und Kunstgenossen im Umkreis des Café du Dôme am Montparnasse und im Berlin der 1920er Jahre: der Erzähler, Feuilletonist, Herausgeber, Casanova-, Balzac- und zusammen mit Walter Benjamin Proust-Übersetzer, Kritiker und Lektor (im Verlag von Ernst Rowohlt) war im Jahrzehnt vor 1933 eine Institution im literarischen Berlin. Und er war ein Meister der 'Kunst des geselligen Lebens' (nach dem Vorbild des von ihm so gern zitierten Wahlverwandten K. A. Varnhagen): nahe literarische und menschliche Freundschaften verbanden ihn mit Karl Wolfskehl,Walter Benjamin, Alfred Polgar, Ringelnatz, Hans Siemsen, Mascha Kaléko, dem Typographen E. R. Weiß, der Bildhauerin Renée Sintenis, dem Zeichner Rudolf Großmann Franz Hessel flüchtete 1938 nach Paris und starb 1941 im Exil in Sanary-sur-Mer.Anmerkungen:
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