Dieter Spanhel: Spanhel, D: Medienerziehung, Flexibler Einband
Spanhel, D: Medienerziehung
- Medienerziehung. Erziehung- und Bildungsaufgaben in der Mediengesellschaft
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- Verlag:
- Kopäd Verlag, 05/2009
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783867362030
- Umfang:
- 336 Seiten
- Altersempfehlung:
- Lehrpersonen
- Copyright-Jahr:
- 2006
- Gewicht:
- 465 g
- Maße:
- 216 x 139 mm
- Stärke:
- 25 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2009
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Kurzbeschreibung
Das Standardwerk zur Medienpädagogik
Massenmedien, Computer, Internet und Handy prägen den Alltag unserer Kinder und Jugendlichen. Welche Auswirkungen und Probleme für Erziehung und Bildung sind damit verbunden? Wie können Gefährdungen vermieden, welche Chancen genutzt werden? Was muß in Familien, Krippen, Kindergärten, Schulen und Jugendarbeit konkret getan werden?
Beschreibung
Der Autor begründet hier erstmals systematisch eine Theorie und Praxis der Medienerziehung unter den Bedingungen der heutigen Mediengesellschaft.
-Welche Bedeutung haben die Medien in und für die menschliche Selbstverwirklichung?
- Welche Aufgaben haben wertorientierte Medienerziehung und Medienbildung?
- Wie verläuft eigentlich die Mediensozialisation unserer Kinder und Jugendlichen?
Dieter Spanhel entwickelt den systemtheoretischen Ansatz an konkreten Beispielen, um die Themen Erziehung, Bildung, Sozialisation durch die Medien einsichtig und einprägsam zu veranschaulichen. Er präsentiert und kritisiert ausführlich die Konzepte und die praktische Umsetzung der Medienerziehung. Heute und in Zukunft muß es gelingen, die Medien-Erziehung in die Alltags-Erziehung einzubetten. Denn die Medien sind zu einem der wichtigsten Sozialisationsfaktoren der modernen Welt geworden.
Der Band richtet sich an Studierende aller Lehrämter, Erzieher, Lehrpersonen aller Schulformen, Sozialpädagogen, Dozenten und Referendare an Universitäten und weiteren Bildungseinrichtungen.
Handbuch Medienpädagogik "The medium is the message": Die Medien sind in ihrer wachsenden Bedeutung für den einzelnen und die Gesellschaft, aber auch für Erziehung und Bildung nicht mehr zu überschätzen. So ist es nur folgerichtig, die Medienpädagogik in Theorie und Praxis in einem"Handbuch Medienpädagogik"erstmals umfassend, fundiert und mit wissenschaftlichem Anspruch zu präsentieren.
Inhaltsangabe
Einleitung
1 Begriffliche Grundlagen für ein Konzept der Medienerziehung (theoretischer Aspekt)
1.1 Systemtheoretische Betrachtungsweise als Grundlage
1.2 Der Entwicklungsprozess bei Heranwachsenden als primärer Bezugsrahmen für Medienerziehung
1.3 Der Medienbegriff als zweiter Bezugsrahmen für die Medienerziehung
1.4 Der anthropologische Zusammenhang zwischen Medien und Erziehung als dritter Bezugsrahmen für Medienerziehung
2 Die Kontexte der Medienerziehung im Entwicklungsprozess (empirischer Aspekt)
2.1 Aufwachsen in der Mediengesellschaft
2.2 Der Prozess der Mediensozialisation
3 Aufgaben und Ziele der Medienerziehung (normativer Aspekt)
3.1 Medienbildung als Ziel der Medienerziehung
3.2 Aufgaben der Medienerziehung
3.3 Kinder- und Jugendmedienschutz als flankierende Maßnahmen
4 Konzepte zur praktischen Umsetzung der Medienerziehung in den pädagogischen Institutionen (pragmatischer Aspekt)
4.1 Grundlagen institutionalisierter Medienerziehung
4.2 Medienerziehung in der Schule
4.3 Medienerziehung im Kindergarten
4.4 Außerschulische Kinder- und Jugendmedienarbeit
4.5 Vernetzung als Chance: Kooperation zwischen schulischer und außerschulischer Medienarbeit
Literatur
Personenregister
Sachregister
Klappentext
Schöne neue Medien - auch für Kinder? Massenmedien, Computer, Internet und Handy prägen den Alltag unserer Kinder und Jugendlichen. Welche Auswirkungen und Probleme für Erziehung und Bildung sind damit verbunden? Wie können Gefährdungen vermieden, welche Chancen genutzt werden? Was muß in Familien, Krippen, Kindergärten, Schulen und Jugendarbeit konkret getan werden? Der Autor begründet hier erstmals systematisch eine Theorie und Praxis der Medienerziehung unter den Bedingungen der heutigen Mediengesellschaft. - Welche Bedeutung haben die Medien in und für die menschliche Selbstverwirklichung? - Welche Aufgaben haben wertorientierte Medienerziehung und Medienbildung? - Wie verläuft eigentlich die Mediensozialisation unserer Kinder und Jugendlichen? Dieter Spanhel entwickelt den systemtheoretischen Ansatz an konkreten Beispielen, um die Themen Erziehung, Bildung, Sozialisation durch die Medien einsichtig und einprägsam zu veranschaulichen. Er präsentiert und kritisiert ausführlich die Konzepte und die praktische Umsetzung der Medienerziehung. Heute und in Zukunft muß es gelingen, die Medien-Erziehung in die Alltags-Erziehung einzubetten. Denn die Medien sind zu einem der wichtigsten Sozialisationsfaktoren der modernen Welt geworden. Der Band richtet sich an Studierende aller Lehrämter, Erzieher, Lehrpersonen aller Schulformen, Sozialpädagogen, Dozenten und Referendare an Universitäten und weiteren Bildungseinrichtungen.Auszüge aus dem Buch
Einleitung
Wenn von Medienerziehung die Rede ist, zeigen sich viele Eltern verunsichert und fordern verbesserte Jugendschutzbestimmungen. Kindergärtnerinnen, Lehrkräfte oder Erzieher dagegen betrachten Medienerziehung in erster Linie als eine Aufgabe des Elternhauses. Jedes Mal, wenn über spektakuläre Gewalttaten von Jugendlichen berichtet wird, schiebt man den Medien die Schuld zu. Dann werden regelmäßig schärfere gesetzliche Maßnahmen gegen Gewaltdarstellungen in den Medien verlangt. Hilfen zur Prävention oder Verminderung der Gewaltwirkungen sucht man zuerst bei der Psychologie. Der Medienerziehung traut man offensichtlich wenig zu, und niemand möchte diese Aufgabe gern übernehmen.
Die Schwierigkeiten beginnen schon damit, dass Eltern und Berufserzieher oft wenig Einblick in die Medienwelten ihrer Kinder und Jugendlichen haben. Diese verfügen immer früher über eine umfangreiche Medienausstattung in ihrem eigenen Zimmer. Damit werden sie von den Medienpräferenzen ihrer Eltern unabhängig, sind aber dann auch mit der Vielfalt an Medienangeboten weitgehend allein gelassen. Ergebnisse aus empirischen Studien zeigen allerdings, dass nur bei einem kleinen Teil der Kinder und Jugendlichen Probleme im Umgang mit den Medien oder schwerer wiegende Folgen eines exzessiven Medienkonsums auftreten. Der größte Teil lässt sich viel weniger von den Medien vereinnahmen, als manche Politiker, Verbandsvertreter oder Wissenschaftler dies in ihren Horrorszenarien über die Auswirkungen eines übermäßigen Medienkonsums glauben machen wollen. Beobachten wir Kinder oder Jugendliche in alltäglichen Lebenssituationen, dann erkennen wir sehr schnell, wie souverän sie mit Handy, Walkman, Digitalkamera oder Gameboy umgehen. Und ebenso selbstbewusst und zielsicher treffen schon die Jüngeren zu Hause ihre Auswahl aus den unüberschaubaren Angeboten im Fernsehen, Rundfunk und Internet oder beim Kauf oder Überspielen von Videos, Musik-CDs oder CDROMs mit Computerspielen. In vielen Situationen, wo es um den Einsatz oder die Nutzung von Medien geht, wenden sich Erwachsene hilfesuchend an die jungen Leute. Lehrkräfte berichten: Wenn sie im Rahmen von Maßnahmen zur schulischen Medienerziehung Befragungen bei den Schülern über ihren Medienkonsum, ihre Vorlieben oder Nutzungsgewohnheiten durchführen wollen, sträuben sich vor allem die älteren Schüler vehement dagegen, weil sie das als einen Eingriff in ihre Privatsphäre ansehen.
Anmerkungen:
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