Chris Archer: Die Piraten und das Geheimnis des Käpten Kidd, Flexibler Einband
Die Piraten und das Geheimnis des Käpten Kidd
- Originaltitel: Pyrates - Dead Man's Chest
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- Verlag:
- cbj, 06/2008
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783570219089
- Umfang:
- 188 Seiten
- Sonstiges:
- m. Vign. v. Ulli u. Herbert Günther.
- Altersempfehlung:
- ab 10 J.
- Copyright-Jahr:
- 2008
- Gewicht:
- 208 g
- Maße:
- 183 x 126 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.10.2012
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Kurzbeschreibung
Vorsicht, Piraten!
Nicht genug damit, dass der verbrecherische Roulain weiter hinter dem Piratenschatz her ist, nun hat er auch noch Kira, die Freundin von Georges Vater entführt. Langsam beginnt George zu ahnen, wo sich der kostbare Diamant befinden könnte. In einem Anhänger finden die Kinder den Schlüssel zu einem unglaublichen Geheimnis: Käpten Kidd ist niemand anderes als ein Vorfahre von George ...
Auszüge aus dem Buch
Mit klopfendem Herzen stand George van Gelder im Wohnzimmer. Ihm gegenüber saß sein Vater, der sonst immer ruhig und besonnen war, im Augenblick aber einen ratlosen und niedergeschlagenen Eindruck machte. Seinen Kopf hatte er in die eine Hand gestützt, in der anderen hielt er ein Stück Papier. Vor ihm auf dem Tisch lag ein altes Briefsiegel, das an einem schlichten Silberkettchen hing. Es gehörte seiner Kollegin, Professorin Kira Trenov. / George fühlte sich miserabel, weil er wusste, dass er verantwortlich war - für alles. / "Dad", sagte er langsam mit unsicherer Stimme. "Ich muss dir was sagen." / Erwartungsvoll sah sein Vater zu ihm auf. George konnte die dunkle Schrift der Nachricht sehen, die seinen Vater so aus der Fassung gebracht hatte. Da stand: / Dr. van Gelder, / ich habe die Professorin Kira Trenov in meiner Gewalt. Das Siegel ist der Beweis dafür. Ich schrecke nicht davor zurück, ihr Schmerzen zuzufügen. Und genau das werde ich tun, falls Sie mir nicht den Diamanten bringen. Sie wissen, was ich meine. Ich weiß, dass Sie ihn haben oder dass Sie ihn schon bald haben werden. Sollten Sie ihn aber noch nicht gefunden haben, rate ich Ihnen, sich zu beeilen. Sie haben nur noch Zeit bis morgen Mittag. Um diese Stunde werde ich Sie anrufen und Ihnen mitteilen, wie die Übergabe vor sich gehen soll. / Setzen Sie sich nicht mit der Polizei in Verbindung. Ich würde es erfahren. / - Leroy / "Du musst mir was sagen?", fragte sein Dad mit gerunzelter Stirn. Er sah aus, als wüsste er nicht, ob er das für ein gutes oder ein schlechtes Zeichen halten sollte. "Und was willst du mir sagen? Hat es etwas mit dieser Sache zu tun, George?" / George schluckte, das Herz schlug ihm bis zum Hals. Die Wahrheit war, dass George alles darüber wusste. Er hatte seinen Dad wochenlang angeflunkert. Und jetzt war die ganze Sache aus dem Ruder gelaufen. Kira, die Freundin seines Vaters, war in der Hand eines gefährlichen Verbrechers. Nie hätte George gedacht, dass es soweit kommen würde. / Es war an der Zeit, Dad reinen Wein einzuschenken. / "Ich... ich weiß alles darüber, Dad." Peter van Gelder sah seinen Sohn verblüfft an und Georges Mut sank. Wie sollte er ihm die ganze Sache beibringen? "Es tut mir so Leid, Dad. Ich glaube, alles ist meine Schuld." / "Deine Schuld?" Georges Vater schien wie vor den Kopf gestoßen. "Was redest du da?" / George holte tief Luft. Also, Augen zu und durch, dachte er. "Vor allem, Dad, du wirst es nicht glauben. aber Leroy, dieser Leroy, der die Nachricht unterschrieben hat." / Georges Dad nickte heftig. "Ja? Ich habe keine Ahnung, wer dieser Leroy ist! Ich kenne niemanden, der Leroy heißt." / "Also... das wird dir jetzt verrückt vorkommen, Dad." George zögerte. Er war durchaus nicht überzeugt, dass ihm sein Vater glauben würde. "Aber Leroy. das ist weiter nichts als der Deckname von Mr Roulain!" / Verständnislos blickte sein Vater ihn an. Mit dieser Information konnte er überhaupt nichts anfangen. "Mr Roulain? Unser Nachbar Mr Roulain? Das kann ich nur schwer glauben, George. Er ist seit Jahren unser Freund. Warum sollte er denn einen Decknamen benutzen? Und vor allem: Was kann er ausgerechnet mit Kira vorhaben?" Mr van Gelder machte ein höchst ratloses Gesicht. / Oh Mann, dachte George, wenn er schon das kaum glauben kann, wie soll ich ihm dann alles andere erklären? / "Ich weiß, es hört sich verrückt an, Dad. Aber ich schwöre, es stimmt! Roulain ist gefährlich. Das können dir Eric, Renee und Shannon bestätigen. Sie sind eingeweiht. Vielleicht wäre es sogar besser, sie kämen her, dann könnten wir dir die Sache gemeinsam erklären. Es ist alles ziemlich kompliziert." / Georges Dad seufzte und sah zwischen seinem Sohn und dem Zettel hin und her. "Also gut, George. Ich verstehe zwar nicht, warum deine Freunde dabei sein müssen, aber wenn es nicht anders geht, dann ruf sie schnell." Er zuckte zusammen, als er auf die Uhr sah. "Wir haben nicht viel Zeit. Nicht zu glaub
Biografie
Chris Archer wuchs in Cape Cod, Massachusetts (USA) auf, wo spannende Piratenabenteuer sozusagen in die Wiege gelegt werden. Als Kind ging er mit seinem Bruder in dem ehemaligen Piratennest begeistert auf Schatzsuche. Heute lebt Chris Archer mit seiner Frau und zwei Katzen in New YorkAnmerkungen:
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