• Brigitte Schuller
  • Geltung der Einwilligungsregeln für den Verzicht auf Hilfeleistung?
  • Buch
  • Der Verzicht als Einwilligung in die Unterlassung der Beistandshandlung

Detailinformationen

  • AV Akademikerverlag, 03/2012
  • Einband: Kartoniert / Broschiert, Paperback
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783639390964
  • Bestell-Nr.: 2489445
  • Umfang: 104 Seiten
  • Auflage: Aufl.
  • Gewicht: 171 g
  • Maße: 220 x 150 mm
  • Stärke: 6 mm
  • Erscheinungstermin: 15.3.2012

Klappentext

Das eigentliche Problem beim Verzicht auf Hilfeleistung nach den §§ 94 und 95 StGB liegt in der Unüberschaubarkeit der möglichen Fallkonstellationen. Soll nun der Verzicht auf Hilfeleistung eines lebensmüden Menschen anders wiegen als der Verzicht eines Menschen, der keine Schwäche zeigen will? Die österreichische Rechtsordnung schützt mit dem Autonomieprinzip auch unvernünftige Entscheidungen. In Wahrheit beruhen viele unserer Entscheidungen auf emotionalen Gründen und sind nicht immer rational nachvollziehbar. Trotzdem kann man diese Entscheidungen nicht als rechtsunwirksam abtun. Deswegen ist es wichtig, auch andere Kriterien zu finden, die dem Verzicht auf Hilfeleistung Grenzen setzen. Diese Arbeit soll sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten des Verzichts auf Hilfeleistung und der Einwilligung aufzeigen, um zu klären, welche Regeln der Einwilligung auch für den Verzicht gelten können und wo die Grenzen des Verzichts auf Hilfeleistung in der österreichischen Rechtsordnung liegen.

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