Detailinformationen

  • VS Verlag für Sozialw. , 09/2010
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783531170879
  • Bestell-Nr.: 7659481
  • Umfang: 264 Seiten
  • Gewicht: 350 g
  • Maße: 210 x 148 mm
  • Stärke: 18 mm
  • Erscheinungstermin: 30.9.2010

Beschreibung

Der in den 1990er Jahren eingeleitete Wandel politischer, ökonomischer und sozialer Strukturen in den Ländern Ostmitteleuropas führte zu Prozessen ausgeprägter sozialer Differenzierung. In Polen entwickelte sich in den Grenzregionen eine Armutsökonomie, innerhalb derer die Verlierer des Transformationsprozesses vom Schmuggel leben. Als 'Ameisen' (pol. mrówki) sind die Schmuggler von Zigaretten, Wodka, Diesel und Benzin in Polen bekannt geworden. Der Sammelband stellt deutsche und polnische Forschungsergebnisse vor, in denen die prekären Lebensbedingungen und Strukturen des alltäglichen Überlebens in peripheren Regionen Ostmitteleuropas analysiert werden.

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt: Einleitung - Grenzräume in Ostmitteleuropa: Beispiele einer sozioökonomischen Peripherisierung? - Soziale Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Systemtransformation - Schmuggel als Überlebensstrategie in der Armutsökonomie Mit Beiträgen von Wojciech Lukowski, Bernd Belina, Judith Miggelbrink, Ewa Matejko, Bettina Bruns, Kristine Müller, Andreas Wust, Helga Zichner, Elbzieta Tarkowska, Hanna Bojar, Jakub Grygar, Martin Barthel, Mathias Wagner, Mihaela Arambasa, Bénédicte Michalon

Klappentext

:Der in den 1990er Jahren eingeleitete Wandel politischer, ökonomischer und sozialer Strukturen in den Ländern Ostmitteleuropas führte zu Prozessen ausgeprägter sozialer Differenzierung. In den Grenzregionen entwickelten die Verlierer des Transformationsprozesses eine informelle Ökonomie, zu der auch der Schmuggel gehört. Als "Ameisen" (pol. mrówki) sind die Schmuggler von Zigaretten, Wodka, Diesel und Benzin in Polen bekannt geworden. Der Sammelband stellt internationale Forschungsergebnisse vor, in denen die prekären Bedingungen des alltäglichen Überlebens in peripheren Regionen Ostmitteleuropas analysiert werden.

Biografie (Mathias Wagner)

Mathias Wagner (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld und leitet zzt. eine deutsch-polnische ethnographische Forschung zur Lebenssituation polnischer Saisonarbeiter.

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