10 Alben, die 2021 bereits ihren 40. Geburtstag feiern

18. Oktober 2021

Wow, da kann man sich schon mal alt vorkommen: Diese zehn Alben feiern 2021 nämlich bereits ihren 40. Geburtstag. Welches ist euer Favorit? Und was lag sonst 1981 noch so auf eurem Plattenteller? (alphabetisch sortiert)

Platz 10

Vor über 40 Jahren entschied sich Phil Collins dazu, sich neben seiner Rolle als Genesis-Sänger auch als Solokünstler zu versuchen. Mit großem Erfolg: Collins Debüt »Face Value« erschien 1981. Mit Songs wie »In The Air Tonight« und »I Missed Again« erreichte es im UK Platz eins, in Deutschland Platz zwei der Charts.

Platz 9

1981 veröffentlichten die britischen New-Wave-Helden Fischer Z ihr drittes Album »Red Skies Over Paradise«, das in Deutschland Platz sechs der Charts erreichte. Es war gleichzeitig das letzte Album, das in der klassischen Besetzung veröffentlicht wurde.

Platz 8

Der französische Elektro-Pionier Jean Michel Jarre veröffentlichte 1981 sein fünftes Album »Magnetic Fields« (in Frankreich »Les Chants Magnétiques«). Jarre verwendete als einer der ersten Musiker weltweit digitale Samples. Das Album erreichte in Frankreich Platz eins, im UK Platz sechs und in Deutschland Platz neun der Charts.

Platz 7

Auch die deutschen Elektro-Pioniere Kraftwerk präsentierten 1981 ein neues Album: »Computerwelt« heißt der achte Longplayer der Band aus Düsseldorf. Es erschien neben der deutschen auch als englische, französische und japanische Version.

Platz 6

»Ghost In The Machine« heißt das vierte und vorletzte Studioalbum von The Police. Es erreichte in Deutschland Platz vier, in den USA Platz zwei und außerdem Dreifachplatin, im UK Platz eins der Hitliste.

Platz 5

Es ist vielleicht das beste Best-of aller Zeiten: Queens »Greatest Hits«. Denn mit Songs wie »Bohemian Rhapsody«, »Another One Bites The Dust«, »Bicycle Race«, »Don’t Stop Me Now«, »We Will Rock You«, »We Are the Champions« und vielen mehr macht diese Sammlung ihrem Namen alle Ehre und ist bis heute das kommerziell erfolgreichste Album der britischen Rocklegenden.

Platz 4

Platz eins in den USA, Platz zwei in Großbritannien, Platz drei in Deutschland: Im August 1981 erschien das 16. Rolling-Stones-Album »Tattoo You«. Bis heute die meistverkaufte Platte der Rocklegenden.

Platz 3

Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Helen Schneider veröffentlichte 1981 ihr Debütlbum »Schneider With The Kick«. In Deutschland landete die Platte auf Platz zehn der Charts.

Platz 2

1981 erschien auch »This Ole House« von Shakin‘ Stevens. Das Album wurde ursprünglich im Oktober 1980 unter dem Namen »Marie, Marie« veröffentlicht, erreichte aber nicht die Charts. Als die Single »This Ole House« Platz eins der UK-Singles-Charts erreichte, wurde das Album im März 1981 mit dem neuen Titel und dem hinzugefügten Song neu aufgelegt und erreichte Platz zwei in Großbritannien, in Deutschland Platz vier. Leider aktuell nicht verfügbar, dafür »The Definitive Singles Collection«.

Platz 1

Auch Kim Wilde veröffentlichte 1981 ihr nach sich selbst benanntes Debütalbum »Kim Wilde«. Die höchste Chartplatzierung erreichte die britische Popsängerin in Deutschland mit Platz eins. Im UK gab es Platz drei.

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Christoph van Kampen

Verfasst von Christoph van Kampen

Christoph van Kampen ist unser Texter und Redakteur. Neben Rock, Pop, Klassik und Jazz beschäftigt sich der Schallplattenliebhaber bevorzugt mit dem Thema Vinyl, zum Beispiel hier im Blog.


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9 Antworten zu “10 Alben, die 2021 bereits ihren 40. Geburtstag feiern”

  1. Klaus L Neumann sagt:

    Da es sich nur um Popmusik handelt, habe ich keine Meldung; aber viele für mich wichtige 1981er Platten in meiner Sammlung.

  2. ReinhardM sagt:

    Hier fehlt ein (für mich) ganz wichtiges, aber kommerziell weniger erfolgreiches Album: Paul Brady – Hard Station.

  3. Sgt. Abbey Road sagt:

    Mir geht „The Visitors“ von ABBA ab. Ich weiß, dass so mancher Rockfan bei den vier Schweden die Nase rümpft, aber das vorliegende Album ist meiner Meinung nach eines der besten der 80er. Die fröhliche Unschuld der frühen Jahre ist einer melancholischen, fast traurigen Ernsthaftigkeit. Diese Entwicklung hat sich zwar schon früher abgezeichnet, wie bei „Knowing Me, Knowing You“ oder „The Winner Takes It All“, wurde aber hier zu Ende gebracht und gekrönt.
    Der Titelsong, der das Album eröffnet, ist düsterer Elektropop, der sogar mit Joy Division verglichen wurde. Dann folgen das Tango-lastige Lied „Head Over Heals“ und „When All Is Said And Done“, das oft als „The Winner Takes It All von Frida“ interpretiert wird. Die erste Seite wird mit dem Stück „Soldiers“ abgeschlossen, welches stark von einem treibenden Schlagzeug lebt.
    Seite 2 wird mit „I Let The Music Speak“ eröffnet, das an die Stücke aus dem späteren Musical „Chess“ erinnert. Dann folgt mit der wunderschönen Ballade „One Of Us“ das wohl bekannteste Lied des Albums, bevor mit dem von Björn gesungenen „Two For The Price Of One“ das schwächste Stück folgt. „Slipping Through My Fingers“ handelt davon, wie Eltern die Kindheit ihrer Kinder versäumen. Es ist eines der schönsten ABBA-Lieder, das leider zu unbekannt ist. Beendet wird das Album mit „Like An Angel Passing Through My Room“, das auch von Brian Wilson komponiert werden hätte können und sogar von Elvis Costello während seiner Kooperation mit der Opernsängerin Anne Sofie von Otter aufgenommen wurde.
    Abschließend kann man sagen, dass ich diese Album jedem empfehlen kann, auch denjenigen, die aufgrund gewisser Resentments nichts mit ABBA am Hut haben. Auch ich dachte einmal, dass die vier Schweden nur Schlager produzierten. „The Visitors“ hat mir sehr dabei geholfen meine Meinung zu ändern.

  4. Hansjörg sagt:

    ELO: „Time“
    Art Garfunkel: „Scissors Cut“
    Blue Öyster Cult: „Fire of Unknown Origin“
    OMD: „Architecture & Morality“
    The Cars: „Shake It Up“
    Wishbone Ash: „Number the Brave“
    Trio: „Trio“
    Yello: „Claro Que Si“
    Foreigner: „4“
    Saga: „Worlds Apart“
    Ideal: „Der Ernst des Lebens“
    The Moody Blues: „Long Distance Voyager“
    Johnny Warman: „Walking Into Mirrors“
    Journey: „Escape“
    Randy Crawford: „Secret Combination“
    Rainbow: „Difficult to Cure“
    Black Sabbath: „Mob Rules“
    Ultravox: „Rage in Eden“
    Motörhead: „No Sleep ‚Til Hammersmith“
    Duran Duran: „Duran Duran“
    Japan: „Tin Drum“
    Genesis: „Abacab“
    usw.

    Fazit: 1981, was für ein Jahr! :-)

  5. ReinhardM sagt:

    @ Sgt. Abbey Road:
    ABBA? Im Leben nicht!
    Wie meinte schon ein gewisser Randy Newman auf „Christmas in Capetown“ aus „Trouble in Paradise“: Radios turned up very loud … Playin‘ dancing queen … They love our music. Man muss ihn nur richtig verstehen!

    @ Hansjörg:
    Die Geschmäcker mögen verschieden sein, mir gefällt eigentlich nur Motörhead aus Ihrer Aufzählung. Dieses Album und jene von Phil Collins, Police und Kim Wilde (!) verbinde ich gedanklich untrennbar mit dem Erscheinungsjahr.

    Hier noch mein ultimativer Tipp aus 1981 für alle diejenigen, die sowieso schon alles haben, dieses Album möglicherweise nicht:
    Brian Eno + David Byrne – My life in the bush of ghosts.
    Rock’n Roll-Avantgarde von „Ausnahmekünstlern“, deren Erwerb (egal auf welchem Tonträger) heute noch lohnen kann und die möglicherweise in weiteren 40 Jahren als zeitlos gelten mag.

  6. Achim sagt:

    Udo Jürgens – Leave a little Love

  7. Jan-Hendrik sagt:

    Shaky, Kim Wilde und Adam Ant (!) waren 1981/82 in Deutschland die ersten großen (Bravo-) Popstars der neuen 80er-Jahre. Daher hätte man das Queen-Album (weil Compilation) weglassen und lieber „Prince Charming“ hinzufügen sollen. Ansonsten gute Liste.

  8. Torben Krause sagt:

    „speak and spell“ (DM 40 Jahre ) hallo ? Just Can‘t Get Enough !
    Und „the visitors“ von ABBA ist ja mal Megageil , wie ein Vorredner schon super dargelegt hat. Don‘t Shut Me Down ! Würde ich sagen – nach 40 Jahren ist das mal eine „Voyage“

  9. Sgt. Abbey Road sagt:

    @Torben Krause
    Vielen Dank für das schöne Lob!