Machine Head: Bloodstone & Diamonds (Regular) on CD
Bloodstone & Diamonds (Regular)
Conventional CD, playable with all CD players and computer drives, but also with most SACD or multiplayers.
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- Label:
- Columbia
- Year of recording ca.:
- 2014
- UPC/EAN:
- 4562387196975
- Release date:
- 5.11.2014
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Price |
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Zeit für Neues? »Bloodstone & Diamonds« von Machine Head
Alle Augen und Ohren schauen und hören auf das neue Album »Bloodstone & Diamonds« von Machine Head. Am 18. September 2014 sagten sie ihre Tour durch die USA ab, um noch weiter an Studioalbum Nummer acht zu arbeiten und es perfekt zu promoten. Es ist zudem die erste Platte mit dem neuen Bassisten Jared MacEachern, nachdem die zunächst freundschaftliche Trennung von Adam Duce dann doch nicht so ganz problemlos über die Bühne ging. Die Spannung und Erwartungen der Fans sind entsprechend hoch. Sich neu zu erfinden, haben Robb Flynn und seine Männer andererseits schon das ein oder andere Mal hinbekommen. Das neue Album will in punkto musikalische Häutung nochmal eine Schüppe drauflegen.
Für die neue Scheibe »Bloodstone & Diamonds« haben sich Flynn, MacEachern, Drummer Dave Mclain und Gitarrist Phil Demmel monatelang regelrecht im Studio eingeschlossen. Das so entstandene Monster und hoffentlich monstermäßig gute ›Baby‹ darf jetzt endlich ans Tageslicht. Es ist ein stilistischer Querschnitt durch das, was Machine Head in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen haben. Groß, ganz groß, thrash-as-thrash-can und gleichzeitig geprägt vom Geist ganz verschiedener Epochen dieser Band. Der glasklare, fette und druckvolle Sound wurde übrigens von Andy Sneap und Colin Richardson veredelt. Fett und glasklar hört sich nach Widerspruch an? Mag sein. Auf »Bloodstone & Diamonds« klingt das wie aus einem Guss. Trotz mehr Reife und Entwicklung hat das Album mehr frischen Wind und ›kick ass spirit‹ als der Vorgänger, ganz so wie in den Anfangszeiten von Machine Head.
Mit »Bloodstone & Diamonds« sind Machine Head wieder spontaner und wagemutiger, was Neuinterpretationen von ›altgedienten‹ Metal-Mustern angeht (die eigenen nicht ausgenommen). Ob die Fans das mögen oder nicht, wird sich zeigen. Zwar fängt das Intro von »Bloodstone & Diamonds« mit dem Song und Text »Now We Die« heftig gut an, die lieblichen Streicherarrangements dazu könnten aber glatt Deiner Schwiegermutter gefallen. »Beneath The Silt« kriegt vorab von vielen Rezensenten ebenfalls sein Fett weg – zu lieb?
Zum Glück gibt es furiosere Tracks wie »Game Over« und »Ghost Will Haunt My Bones«. Ob es das ist, was sich eingefleischte Fans wünschen, wird sich zeigen. Robb Flynn erklärte jedenfalls, die Diamonds aus dem Titel von »Bloodstone & Diamonds« seien schließlich das härteste Material aus der Natur und das Gleiche gelte auch für ihre Musik. Außerdem bezeichnete er das Album als Meilenstein für die Band, auf den sie sehr, sehr stolz seien.
Letztlich gibt’s nur eine Möglichkeit, sich ein definitives Urteil über »Bloodstone & Diamonds« von Machine Head zu bilden: Bestellen, laut drehen, Daumen hoch – oder runter.