Sleepy Jackson: Personality auf CD
Personality
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Label:
- Astralwerks
- Aufnahmejahr ca.:
- 2005
- Artikelnummer:
- 7096591
- UPC/EAN:
- 0094636583327
- Erscheinungstermin:
- 25.7.2006
Durchgeknallter Pop-Maestro, Rock´n´Roll-Genie mit blauem Lidschatten, Australiens Antwort auf Brian Wilson - das sind nur einige der Attribute, mit denen Luke Steele alias THE SLEEPY JACKSON in der Vergangenheit bereits bedacht worden ist.
Rückblende: Nachdem Luke sich in seiner australischen Heimat mit einer Reihe atemberaubender, an legendäre Jimi Hendrix-Auftritte erinnernde, Live-Spektakel einen Namen gemacht hatte, enterte er mit seinem 2003er Debütalbum "Lovers" die internationale Bühne und löste eine wahre Lawine fiebrig-euphorischer Kritiken aus. Das 'Mojo'-Magazin nannte besagtes Werk "ein herrlich verzerrtes Debüt", 'Uncut' feierte es als "Triumph, der unter einem schlechten Stern steht", und der 'New Musical Express' schwärmte von einem "kaleidoskopischen Meisterwerk". Das gepriesene Werk wurde denn auch für eine Reihe von 'Aria Awards' (die australische Variante der Grammys) nominiert, darunter auch in der Kategorie 'Album des Jahres'.
THE SLEEPY JACKSONs neues Album heißt "Personality". Geschrieben über einen Zeitraum von zwei Jahren, ist es der schlagende Beweis dafür, dass es nichts Vergleichbares gibt zu den Symphonien, die ständig in Steeles Kopf spielen. Sagen wir mal so: wenn "Lovers" eine Art Wunderwerk im Kleinbildformat war, dann ist "Personality", mit all den Strapazen und Widerständen, die seine Entstehung begleiteten, jetzt das Äquivalent für die große Leinwand.
Von den Anfangsakkorden von "You Needed More", bis hin zum Todd Rundgren-esquen letzen Stück des Albums "How Was I Supposed To Know?" werden wir auf "Personality" Zeugen einer Verbindung aus kongenialem Songwriting und einem Sound, auf den vermutlich selbst Produzenten-Ikone Phil Spector stolz gewesen wäre. Da gibt es großartige Piano-Parts en gros, und in jedem Refrain erschallen ganze Bataillone von Trompetern. Lasterweise werden Backing Vocals angekarrt, um dann auf Heerscharen von Streichern zu treffen. Und auf all das setzt Luke noch donnernde Gitarren und seine Stimme, die süß wie Zuckerwatte klingt. Man stelle sich vor, das Beatles-Meisterwerk "Revolver" würde im Stile einer 30er-Jahre-Boadway-Produktion eingespielt, und selbst dann wäre das Resultat nur äußerst unzureichend beschrieben.
Songs wie das umwerfende "I Understand What You Want But I Just Don´t Agree" (das einem Vergleich mit dem Prince-Klassiker "Raspberry Beret" durchaus stand hält) und "Play A Little Bit For Love" erinnern uns daran, dass Luke zu den Wenigen gehört, die in der Lage sind, der reichsten Ader der Pop-Goldmine die dicksten Nuggets zu entreißen. Auf der textlichen Ebene verweisen Stücke wie "Devil Was in My Yard" und "God Knows" auf die heftigen (und zuweilen qualvollen) inneren Kämpfe, die THE SLEEPY JACKSONs bisherige Geschichte so unberechenbar machten. Aber das Album heißt ja schließlich nicht umsonst "Personality".
"Meiner Meinung nach sollte es Ziel jedes Musikers sein, von den Künstlern, die sie lieben, das zu nehmen, was ihnen am besten gefällt und daraus dann etwas völlig Neues zu gestalten. Für mich ist Musik etwas Magisches. Songs sind wie Lichtstrahlen, die plötzlich durch die Tür fallen. Und - wie von mir in "God Lead Your Soul" schon gesagt - man muss immer darauf achten, die Übersicht zu behalten."
"Personality". Persönlichkeit eben. Man hat sie, oder man hat sie nicht.
Disk 1 von 1 (CD)
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1 You Needed More
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2 Devil Was In My Yard
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3 God Lead Your Soul
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4 Work Alone
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5 God Knows
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6 I Understand What You Want But I Just Don't Agree
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7 Miles Away
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8 Higher Than Hell
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9 Play A Little Bit For Love
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10 Don't Say
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11 You Won't Bring People Down In My Town
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12 Dream On
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13 How Was I Supposed To Know