Jiddisch - The Eternal Mother auf CD
Jiddisch - The Eternal Mother
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Wergo
- Aufnahmejahr ca.:
- 2005-29
- UPC/EAN:
- 4010228162523
- Erscheinungstermin:
- 16.10.2003
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Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Jewish Music Series – herausgegeben von Joel Rubin und Rita Ottens – veröffentlicht Wergo mit »Di Eybike Mame« die erste CD-Anthologie mit Aufnahmen von Frauen der jiddischen Bühne. Diese sorgfältig zusammengestellte Produktion mit den seltenen 78-rpm-Aufnahmen dokumentiert die enorme Vielfalt der Musik im Zeitraum 1890-1930, vom Volkslied über Music Hall und Vaudeville, liturgisches Lied bis hin zu Operette und Musical. Das Booklet enthält einen ausführlichen Essay über jiddische Theatermusik und die Rolle der Frau im jiddischen Poplied.
Trotz des Verbots des Singens von Frauen in Gegenwart von Männern im traditionellen Judentum stehen biblische Figuren wie Miriam und Deborah für einen weiblichen Beitrag zur Musik innerhalb der jüdischen Geschichte. Im 20. Jahrhundert widmeten sich Sängerinnen wie Sophie Kurtzer, Shaindele und Batsheva der jüdischen Liturgie. Ironischerweise als »Khazntes« (wörtlich »Kantorenfrauen«) bekannt, waren sie gezwungen, ihre Kunst außerhalb der Synagoge auf Varietébühnen auszuüben und blieben Ausnahmen von der Regel – trotz einer stilistischen Nähe zu den großen männlichen Kantoren wie Yossele Rosenblatt und Gershon Sirota. Jiddische Poplieder stellten eine große Vielfalt an Frauenrollen dar, darunter nicht nur betrogene Mädchen, verlassene Ehefrauen und leidgeprüfte Mütter, sondern auch Suffragetten, Ehebrecherinnen und exzentrische alte Jungfern. Ihre Stars – oft Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin und Impresario in einer Person – bezauberten die jüdische Welt von Warschau bis Buenos Aires und spielten eine wichtige Rolle bei der Ausweitung der Geschlechterrollen.
Die Sängerin und Schauspielerin Bertha Kalish aus Lemberg wurde positiv mit der großen Schauspielerin Sarah Bernhardt verglichen, und Regina Pragers Rolle hätte es mit der einer Wagnerschen Heldin aufnehmen können. Isa Kremer setzte mit ihren Liedinterpretationen jiddischer Volkslieder neue Maßstäbe, die burschikose Molly Picon schrieb ihre Texte selbst und die melodramatische Jennie Goldstein leitete mit 16 Jahren ihr eigenes Theater. Und noch heute begegnet man dem einen oder anderen 80-jährigen Rentner, der vom Sexappeal einer Nellie Casman hingerissen ist.
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Helene Gespass: Lekht Bentshn (Blessing The Candles)
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2 Fräulein Rubinstein: Gevald, Gevald police
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3 Pepi Littmann: Oylom Habu (The World To Come)
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4 Regina Prager: Aria
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5 Salcia Weinberg: A brivele der mamen (A letter to mother)
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6 Regina Zuckerberg: Gebet far der khupe (Prayer for the wedding ceremony)
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7 Mme Zwiebel: Bas Yerusholayim (The daughter of Jerusalem)
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8 Jeanne Feinberg: Rozhinkes Mit Mandlen
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9 Anne Hoffmann: A Kind Un A Heym (A Homeless Child)
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10 Estella Schreiner: Dos fartribene taybele (The exiled dove)
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11 Clara Gold: Ale Vayber Megn Shtimen (All Women Can Vote)
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12 Fanny Schreiber: A bisl yoysher (A bit of justice)
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13 Bessie Weismann: Vuz iz mayn Yukel? (Where is my Yukel)
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14 Nellie Casman: A brivel tsu mayn man (A letter to my husband)
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15 Molly Picon: Tsipke
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16 Yetta Zwerling: Yankele karmantshik (Yankele "little pickpocket")
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17 Kiddush
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18 Bertha Kalish: Shabes, yontef un roshkhoydesh
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19 Jennie Goldstein: Vuz Is Mayn Kind? (Where Is My Child?)
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20 Isa Kremer: Dem rebns moyfsim (The rebbe's miracles)
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21 Annie Lubin: Annie, Ikh Shtarb Avek Nukh Dir (Annie I'm Dying For You)
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22 Lucy Levin: Di Primadonna
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23 Lucy German: Di Eybike Mame