Audrey: Visible Forms auf CD
Visible Forms
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Sinnbus
- Aufnahmejahr ca.:
- 2006
- UPC/EAN:
- 4042564019131
- Erscheinungstermin:
- 17.11.2006
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Der erste Blick fällt auf Mehr. Auf ein Mehr an Ereignissen, an Klängen, an Mut. Das schwedische Quartett Audrey lässt der selbstbetitelten EP ein Debütalbum folgen, auf dem Entwürfe zu Werken und Ideen zu wunderbarer Musik werden. »Visible Forms« ist dem geduldigen Lied, der genügsamen Melodie, dem schlichten Weltumwerfen eine Heimat. Denn die Musik von Rebecka Kristiansson, Victoria Skoglund, Emelie Molin und Anna Tomlin gibt sich bescheiden, ihre Geschwindigkeit ist die des Innehaltens. Und doch entsteht gewaltige Schönheit, die endlos bewegt. Das was du hörst, ist nicht Langsamkeit. Es ist eben die liebevolle Präzision, mit der Audrey seit 2002 ihre Klänge, Wege und Umgebungen gestalten. Audrey arbeiten, erfinden und entdecken im Kollektiv, halten Fäden in ihrer Hand oder legen sie in die bester Freunde. So wird mit Liebe und Sorgfalt das Umfeld geschaffen, in dem die in jede ganze Note, jeden zögernden Snareschlag geschriebene Schönheit bestmöglich strahlt. So bezaubert sie, so nimmt sie ein. Nicht von ungefähr stellte sich etwa Produzent Paul Bothén (Kristofer Åström, The Bear Quartet) auf eigene Rechnung weit länger als geplant in den Dienst von »Visible Forms«. Mit ihm zusammen hielten Audrey nicht nur fest, wie viele Schritte seit der Debüt-EP gegangen wurden. Sie schufen auch ein Dokument der elegisch euphorisierenden Sensation, die Audrey live sind. »Visible Forms« ist Musik geworden, die mit und in sich selbst neue Wege gefunden hat, in deren Klängen, Wegen, Wendungen wir noch das Echo früher Schritte hören, die sich und uns aber nun so viel weiter führt, so viel mehr zu erzählen weiß. Dabei ist es es kaum wichtig, wann sich welche Instrumente die Themen und Ideen zuspielen, wann und wie genau Gesänge und Chöre Flächen und Wände zeichnen. Alles klingt, wirkt und bewegt im Ganzen. Manchmal wohl so, als hätten Rachel's auf »Selenography« plötzlich wahrhaftigen Gesang entdeckt. Oder so, als hätte der Groll von Low einer freundlichen, erschütternden Wehmut das Feld geräumt. Letzten Endes jedoch klingt es vor allem und stets wie das Debüt einer Band, die die Sprache gefunden, entwickelt und ausdefiniert hat, in der ureigene Ideen, Konzepte und Traurigkeiten punktgenau beeindrucken, berühren und umwerfen. Wir sind glücklich, erneut Teil ihrer Geschichte zu sein.
Disk 1 von 1 (CD)
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