Ein Debüt, dass sich wirklich sehen lassen kann
Mit ihrem Album Secrets, legt die seit 2006 bestehende Spanische Gothic Metal Band Diabulus in Musica ihr Debüt Album vor.
Eingeleitet wird die Scheibe interessanterweise von einem Streichertrio mit dem Titel "Renaissance". Es folgt ein 12 Gänge Menü, bestehend aus einer ordentlichen Mischung aus Melodic-, Symphonic- und Death Metal, mit einem kleinen Hauch Rock gewürzt.
Der weiche und doch kräftige Sopran der Frontfrau Zuberoa Aznáres wird hierbei in gut gewählten Abständen unterstützt vom anständigem Gegrunze aus den Mündern von Gitarrist Adrián M. Vallejo, Keyboarder Gorka Elso und einigen eigens für die CD bestellten Sängern wie dem Tenor Ariel Hernaández oder der Sopranistin Maite Itoiz, die in "The Forest Of Ashes" im Duett mit Zuberoa zu hören ist.
Auch instrumentell sucht man auf der Scheibe vergeblich nach, im wahrsten Sinne des Wortes, Eintönigkeit. Harte, wie seichte Gitarrenriffs liefern sich gekonnte Musikalische Schlachten mit Akkorden des Keyboarders und den eingangs schon erwähnten Streichern.
Leider scheint die Band auf Secrets, trotz vieler schöner eigener Ideen, irgendwie noch nicht ganz ihre Mitte gefunden zu haben.
Da die vielen verschiedenen äußeren Einflüsse die Scheibe aber andererseits nur umso interessanter und abwechslungsreicher machen, kann ich nur sagen: Daumen hoch. Ein wirklich empfehlenswertes, gelungenes Album!
Ich bin mir sicher die 5 Spanier gehen ihren Weg und wir dürfen gespannt sein wohin er sie und uns führen wird!